Alko-Unfall von Nehammers Cobra-Leibwächtern: Was soll hier vertuscht werden?

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Alkofahrt der Cobra-Beamten während Dienstzeit

Alko-Unfall von Nehammers Cobra-Leibwächtern: Was soll hier vertuscht werden?

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Der Cobra-Alkocrash beschäftigt das ganze Land – vermutlich ist Österreich auch wieder mal im Ausland die Lachnummer. Trotzdem glaubt Bundeskanzler Nehammer mit einem Rundumschlag alle mundtot machen zu können, die Aufklärung fordern (Wochenblick berichtete). Dass er sich damit ein Eigentor schießt, hätte er wohl nicht gedacht. Medienberichten ist zu entnehmen, dass Nehammers Aussagen nicht schlüssig sind. Das Dienst-Ende der beiden betrunkenen Personenschützer konnte – trotz aller Anstrengung – nicht vorverlegt werden. Die Dienstzeit endet mit dem Abstellen des Dienstwagens in der Zentrale. Wessen Karriere neigt sich nun dem Ende zu? Nehammer begibt sich jedenfalls aus dieser medialen Schusslinie und reist lieber öffentlichkeitswirksam in den Ukraine-Krieg.

Mit seinen verbissenen Aussagen in der eilig einberufenen Pressekonferenz am Montag tat sich der nicht gewählte Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) wirklich keinen Gefallen. Wochenblick berichtete über die kuriosen Aussagen. Für Nehammer sei von den Oppositionsparteien eine rote Linie in der politischen Tätigkeit überschritten worden. Die Forderung nach Aufklärung ist für den Bundeskanzler also ein rotes Tuch. Kann sich Nehammer aus der Affäre ziehen oder schaufelt er sich gerade selbst sein politisches Grab? Vielleicht aber auch schaufelte es seine Gattin für ihn.

Sollte Vorfall vertuscht werden?

Wie immer man die Geschichte jedenfalls dreht und wendet – sie stinkt einfach zum Himmel. Dass Nehammers Personenschützer stockbetrunken einen Autounfall verursachten und einer der beiden offenbar nicht mal mehr in der Lage war, einen Alkotest durchzuführen, ist schon mehr als fragwürdig. Die beiden Cobra-Beamten sollen sich laut offiziellen Aussagen in ihrer Freizeit betrunken und dann mit dem Dienstfahrzeug den Crash verursacht haben. Sie hätten angeblich bereits seit 16:00 Uhr Dienstschluss gehabt. Möchte man mit einer Schutzbehauptung den Vorfall vertuschen? Als Ausrede reicht das jedenfalls nicht, wenn sie mit dem Dienstfahrzeug unterwegs waren.

Dienstende erst mit Abstellen des Dienstwagens in der Zentrale

Denn blöd für die Nehammers und ihre Personenschützer ist, dass das Dienstrecht ihrer Version entgegensteht. Denn laut der Verordnung des BM für Finanzen über die Anschaffung, die Verwendung und den Einsatz von Kraftfahrzeugen des Bundes endet der Dienst mit dem Abstellen des Dienstkraftfahrzeuges in der Zentrale. Abgesehen davon, dürften sie ihre Geräte nicht unbeaufsichtigt mit dem Dienstfahrzeug abstellen.

Ende der Karriere?

Die großartigen Bemühungen von Nehammer und dem Cobra-Chef und ÖVP-Gemeinderat in Bad Erlach Bernhard Treibenreif, den Personenschützern ihren Vollrausch in ihrer Freizeit anzudichten gelingen also nicht. Vielleicht sollte der Vollrausch “außerhalb der Dienstzeit” auch die Karriere der beiden Cobra-Beamten retten. Denn für die beiden Polizisten könnte dieser Skandal das Ende ihrer Laufbahn bei der Cobra bedeuten. Ihre Zuteilungen werden vermutlich enden – sie werden in eine Polizeiinspektion versetzt. Ganz zu schweigen von den finanziellen Folgen durch die entstandenen Sachschäden.

Wo war die Kanzler-Gattin?

Wo und mit wem sich die Beamten ihren Vollrausch genehmigt hatten, sei Gegenstand der Prüfungen. Denn wo Nehammers Gattin bei den irrwitzigen Ausparkversuchen der beiden Cobra-Beamten gewesen sei, ist bis dato nicht geklärt. War sie dabei oder blieb sie in der Wohnung? Wochenblick berichtete bereits über das anonyme Schreiben eines Cobra-Beamten und die Anfrage der SPÖ, in der zur Sprache kam, dass Katharina Nehammer mit den beiden betrunkenen Polizisten das Wohnhaus verlassen haben soll. Von ihr gibt es bis jetzt keinen Kommentar zum Vorfall. Aus Polizeikreisen erfuhr Wochenblick jedenfalls, dass Katharina Nehammer das Haus nicht ohne die Cobra-Personenschützer verlässt. Vor allem seit ihrer Klagsdrohungs-Orgie gegen einfache Bürger, die ihr Millionen einbringen sollte, fürchte sie um ihre Sicherheit, heißt es. Wochenblick berichtete darüber.

Wem drohen Konsequenzen?

So wollen sich Bundeskanzler und seine Gattin offenbar aus der Affäre stehlen. Die Nehammers wären damit entlastet – nach dem Motto: “Hinter mir die Sintflut!” Hauptsache ist, die eigene Haut zu retten. Medienberichten zufolge soll es aber auch ein Protokoll geben, dass die beiden Beamten unterschrieben hätten – Nehammers würden damit entlastet und die Cobra-Beamten kämen im Vergleich auch noch glimpflich davon. Ob auch dem Cobra-Chef für seine Interventionen Konsequenzen drohen, bleibt spannend. Karl Nehammer zieht jetzt jedenfalls medial vorerst seinen Kopf aus der Schlinge und reist als Kanzler eines neutralen Staates ins Kriegsgebiet. Der ukrainische Präsident Selenski kündigte bereits die Ankunft von Nehammer an. Sollen die Österreicher in großer Sorge um ihren Kanzler im gefährlichen Kriegsgebiet den irren Alkovorfall wohl vergessen?

Hinweise an [email protected]

Wochenblick will sich an der Aufklärung des brisanten Falles beteiligen und ist für jeden zweckdienlichen Hinweis, der zur weiteren Aufklärung dieser Causa im öffentlichen Interesse hilfreich sein kann, dankbar. Geht es nach Nehammer, soll all das ein geheimer Verschlussakt bleiben. Wir finden aber, dass die Österreicher ein Recht darauf haben, wie mit ihrer Staatsgewalt und ihren Steuergeldern durch die Polit-Klasse umgegangen wird. Haben Sie den Vorfall beobachtet? Kennen Sie etwaige Opfer oder Beteiligte? Wurde vielleicht gar Ihr Auto durch die betrunkenen Nehammer-Polizisten beschädigt? Wenden Sie sich an [email protected]!

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