Als Tyrannen bezeichnet: Nicht alle Staatschefs gratulieren Joe Biden

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Als Tyrannen bezeichnet: Nicht alle Staatschefs gratulieren Joe Biden

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Joe Biden wurde am Samstag von den US-TV-Stationen zum 46. US-Präsidenten Amerikas gekürt, trotz, massiver Hinweise, auf Wahlbetrug und laufender Trump-Klagen. Ein weltweiter Gratulationsreigen setzte ein, auch Bundeskanzler Sebastian Kurz und EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen schlossen sich dem an.

Von Kornelia Kirchweger

Einige Länder hielten sich zurück. Sie warten ab, was die Gerichte entscheiden. Linke Medien sprechen vom „Schweigen der Tyrannen“. 

Mexiko/Russland warten auf offizielle Ergebnisse

Klar ist aber: nicht die Medien küren den US-Präsidenten, der am 20. Jänner 2021 offiziell angelobt wird. Denn in Amerika herrscht kein Marketing- sondern ein Verfassungssystem.

Einige Staatschefs dürften das wissen, zudem sind es jene, die gut mit dem noch amtierenden, republikanischen US-Präsidenten, Donald Trump, können: so etwa Mexikos Staatspräsident, Andres Lopez Obrador, der noch warten will, bis alle rechtlichen Fragen geklärt sind. Er könne weder dem einen, noch dem anderen Kandidaten gratulieren. Er möchte warten, bis der Wahlprozess abgeschlossen ist. Dasselbe sagte Russlands Präsident, Vladimir Putin: der korrekte Weg sei, noch zu warten. Russland werde einen neuen Präsidenten erst anerkennen, wenn die „offiziellen Wahlergebnisse“ bestätigt sind – dies erfolgt in den nächsten Tagen und Wochen in den US-Bundesstaaten.

Ungarn/Israel: kryptische Wünsche

Ungarns Regierungschef gratulierte Biden nicht zur Wahl als Präsident, sondern für seine „erfolgreiche Präsidentschaftskampagne“, was man durchaus ironisch auffassen könnte. Im September sagte Orban, ein Sieg von Donald Trump wäre sein „Plan A“ und er habe nicht für eine Biden-Präsidentschaft vorausgeplant. Israels Premier, Benjamin Netanyahu, der enge Beziehungen mit Trump pflegt, ließ sich 12 Stunde Zeit, bis er ein „Gratulation“ an Biden schickte. Wofür, stand nicht dabei.

Slowenien zu Biden: schwächster Präsident

Sloweniens Premierminister, Janez Jansa, ein erklärter Trump-Fan, sprach keine Glückwünsche aus. Er hinterfragte offen die Wahlergebnisse in den USA: die Gerichte werden letztlich über den Sieger entscheiden, sagte er. Seine Einschätzung von Biden: er wäre einer der schwächsten US-Präsidenten der Geschichte.

Auch Brasiliens Jair Bolsonaro verzichtete auf Glückwünsche, ebenso Saudi-Kronprinz Mohammed bin Salman, Chinas Präsident Xi Jinping und der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan. Nordkoreas Kim Jong-un, mit dem Trump als erster US-Präsident ein Treffen hatte, und auf ihn de-eskalierend einwirkte, schweigt auch. Über Biden sagte Kim: er hat einen niedrigen IQ. 

 

 

 

 

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