Anti-Terror-Übung in Oberösterreich!

Anti-Terror-Übung in Oberösterreich!

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Oberösterreich erwarten Neuerungen im Bereich der Sicherheit: Verstärkter Polizeinachwuchs und eine intensive Zusammenarbeit mit der Politik sollen helfen, den bisherigen Standard an Sicherheit zu gewährleisten. Im Frühjahr wird es sogar eine Anti-Terror-Übung geben.

Während die Aussagen seitens der Polizei- und Politikvertreter in den letzten Wochen teilweise große Unterschiede in der Sichtweise auf die allgemeine Sicherheitssituation in Oberösterreich vermuten ließen, wurde nun ungewohnte Einigkeit präsentiert. Gemeinsam erklärten Landeshauptmann Josef Pühringer, Landespolizeidirektor Anreas Pils und Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek am Donnerstag in einer Pressekonferenz, dass Oberösterreich auf einem hohen Niveau unterwegs ist: “Oberösterreich ist ein Hochsicherheitsland” – So der Tenor, dem alle Vertreter zustimmten.

Anti-Terror-Übung

In Zusammenarbeit mit dem Landeshauptmann wird die Landespolizeidirektion Oberösterreich im Frühjahr 2017 eine Anti-Terror-Übung abhalten, bei dem ein realistisches Terrorszenario simuliert werden soll. Laut Presseunterlagen gehe es dabei vor allem darum, “die bereits bei der Flüchtlingsbewegung gewonnenen Kompetenzen im gemeinsamen Lösen von Aufgaben weiter zu vertiefen”.

Den Initiatoren gehe es dabei aber nicht darum, die Bürger zu verschrecken, betont der Landespolizeidirektor. Es wird auch nicht mit einem Ernstfall gerechnet – aber für den Fall der Fälle wolle man der Bevölkerung Sicherheit signalisieren und klar machen, dass die Polizei gerüstet ist. Wo die Übung stattfindet, ist noch unklar.

Polizei in Oberösterreich wird aufgestockt

Oberösterreich hat so viele Polizeischüler wie seit Jahren nicht mehr. Heuer wurden 227 aufgenommen, 2017 werden vermutlich ca. 250 Ausbildungsplätze genehmigt. Außerdem sollen geplante Bauvorhaben realisiert werden – dazu zählt ein Einsatztrainingszentrum (wo auch Sondereinheiten wie die Cobra ausgebildet werden), eine Registrierstelle in Wels (ehem. “Frauenklinik”) und die herbeigesehnte Sanierung des Polizeianhaltezentrums in Linz.

Die Polizei will auch moderner kommunizieren – da junge Menschen durch die bisherigen Medienkanäle kaum erreicht werden, wird die Polizei in ihrer Öffentlichkeitsarbeit verstärkt in den Sozialen Medien wie Facebook und Twitter auftreten.

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