Aschermittwoch: Haimbuchner fordert Ende der ORF-Zwangsgebühren

Schluss mit der verdrehten Realität

Aschermittwoch: Haimbuchner fordert Ende der ORF-Zwangsgebühren

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In seiner Rede beim 27. politischen Aschermittwoch der FPÖ in Ried im Innkreis, kritisiert Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner den ORF scharf. Das Ende der GIS-Gebühren bedeute für ihn auch das Ende der verdrehten Realität.

Vor rund 2.000 Personen in der Rieder Jahnturnhalle betonte der FP-Landesparteiobmann, dass man derzeit den ORF besonders gut beobachten müsse.

„Auf manche grüne Schwammerl müssen wir nicht mehr aufpassen, das macht der Pilz, der sich moralisch entsexualisiert hat. Aber auf den ORF müssen wir aufpassen, dass die nicht wieder das Gegenteil von der Realität aus dem Tiroler Wahlkampf berichten“, stellt Haimbuchner klar.

„Am Schneidetisch des ORF wird die Wahrheit in so kleine Stücke geschnitten, dass nichts mehr von ihr übrigbleibt. Ein Ende der GIS-Gebühren bedeutet auch ein Ende der verdrehten Realität.

Vertrauen in die ORF-Führung ist null

In manchen Medien schwimme laut Haimbuchner die Wahrheit „wie ein Würstel den Kanal hinunter. Das halten wir aus – finanzieren müssen wir das aber nicht.

Bereits am Montag war der ORF und seine Berichterstattung beim FP-Bundesparteivorstand ein großes Gesprächsthema. Bereits dort erklärte Haimbuchner den Medien: “Es gibt bei uns einen immensen Unmut. Der Tiroler Bericht war der Gipfel der Manipulation im ORF. Mein Vertrauen in die ORF-Führung ist null.”

Vizekanzler HC-Strache fordert ORF-Reform

Auch Vizekanzler Heinz-Christian Strache fand am Aschermittwoch klare Worte zum ORF: “Mich wundert es ja nicht mehr, wenn viele Leute sagen: ‘Dem ORF glaub ich nicht einmal mehr die Uhrzeit'”, betonte er und kritisierte, dass einige Redakteure die eigentlich zur Objektivität verpflichtet seien, ihre politischen Vorlieben ungeniert ausleben würden.

Dies gelte für den Vizekanzler auch für viele Zeitungen, deren Motto offenbar „Unseren täglichen Anti-FPÖ-Artikel gib uns heute“ laute.

Strache fordert in seiner Rede eine ORF-Reform und kündigte an, dass es dazu ab März eine Enquete-Kommission geben wird. Der ORF müsse endlich eine öffentlich-rechtliche Einrichtung werden, die objektiv und neutral berichtet.

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