Blaues Wunder auch in Thüringen: Höcke verneigt sich vor AfD-Wählern

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Schockierendes Ergebnis für sozialistische Linkspartei

Blaues Wunder auch in Thüringen: Höcke verneigt sich vor AfD-Wählern

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Die Reihe von Wahlerfolgen im Osten der Bundesrepublik Deutschland geht für die Alternative für Deutschland (AfD) weiter! Bei der Wahl im Bundesland Thüringen am Sonntag erreichte die Partei bei der Landtagswahl am Sonntag im vorläufigen amtlichen Endergebnis 23,4 Prozent der Stimmen und hat sich damit mehr als verdoppelt (plus 12,8). Der erste Platz ging an die umstrittene Linkspartei unter Ministerpräsident Bodo Ramelow, die aus der kommunistischen Diktatorenpartei SED hervor ging.

Ramelow führte seine Partei zu 31 Prozent und konnte sogar um 2,8 Prozent zulegen. Ein Katastrophales Ergebnis erreichte die CDU. Sie verlor fast zwölf Prozent und fiel mit 21,8 Prozent sogar auf den dritten Rang hinter die AfD zurück.

“Ehemalige Volksparteien”

Dementsprechend zufrieden zeigte sich AfD-Spitzenkandidat Björn Höcke, der „in Demut mein Haupt vor dem Thüringer Wähler” zog. Die Wähler in Thüringen hätten die “Wende 2.0” gewählt – und hätten sich von “Hass und Hetze (Anm. gegen die AfD) nicht beeindrucken lassen”. AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen spricht auch über die Verluste der “ehemaligen Volksparteien”, die “gerade noch auf 30 Prozent” kämen. “Es ist der Aufstieg der AfD ins bürgerliche Lager”, so Meuthen bei der AfD-Wahlfeier in Thüringen. Die AfD sei der große Wahlsieger!

Gauland will regieren

Über ein „hervorragendes Ergebnis“ freute sich AfD-Parteichef Alexander Gauland. Er sprach davon, dass es eine „bürgerliche Mehrheit“ in Thüringen gebe. Die CDU solle ihre ablehnende Haltung gegenüber der AfD aufgeben und mit der Partei koalieren. Das hatten die Christdemokraten – wie alle anderen Parteien – jedoch ausgeschlossen. Doch auch gemeinsam würden die beiden Parteien nach dem amtlichen Endergebnis keine Mehrheit erreichen.

Schwierige Koalitionsfindung

Für die absolute Mehrheit im Erfurter Landtag braucht es 45 Sitze (insgesamt 88). Das macht die Regierungsbildung in den kommenden Wochen äußerst spannend, denn nach Auszählung der Stimmen und unter Berücksichtigung der gegenseitigen Ausschluss-Ankündigungen wird eine Mehrheitsfindung sehr schwierig. Die CDU möchte weder mit der Linken noch mit der AfD koalieren.

Denkbare Varianten:
Die aktuelle Regierung (Linke, SPD, Grüne): 42 Sitze.
CDU, SPD, Grüne: 34 Sitze.
CDU, SPD, Grüne, FDP: 39 Sitze.
Linke, SPD, Grüne, FDP: 47 Sitze.

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