Bolsonaro knapp abgewählt: Droht statt Freiheit nun Rückkehr der Korruption?

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System bringt "Lula" über die Ziellinie

Bolsonaro knapp abgewählt: Droht statt Freiheit nun Rückkehr der Korruption?

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Am gestrigen Sonntag wählte Brasilien einen neuen Präsidenten, ein neues Parlament und ein Drittel seines Senats. Dabei konnte der von der Systempresse hierzulande hochgelobte Sozialist Luiz Inácio Lula da Silva (“Lula”) einen denkbar knappen Sieg gegen den amtierenden konservativ-patriotischen und globalismuskritischen Präsidenten Jair Bolsonaro erringen.

Knappes Rennen: Zweifel um Rechtmäßigkeit

Das vorläufige Ergebnis in der Stichwahl lautet: 50,9 Prozent der Stimmen für Lula, 49,1 Prozent der Stimmen für Bolsonaro. Obwohl Umfragen dem Amtsinhaber einen krachende Niederlage bereits im ersten Wahlgang prophezeien wollten, schaffte er es, den Abstand aus der ersten Runde (48,4 zu 43,2) zu schließen. Das Ergebnis am Sonntag bedeutet den historisch knappsten Ausgang einer Stichwahl in Brasilien. Im größten südamerikanischen Land herrscht ein vollständig elektronisches Abstimmungssystem ohne Papiernachweis vor – Bolsonaro warnte bereits vor dem Urnengang vor möglicher Manipulation.

Wie üblich verneinte der Mainstream jegliche Plausibilität eines Betrugs bereits lange vor dem Wahlgang. Nichtsdestotrotz dürften nach dem Wahltag die Stimmen, welche an der Rechtmäßigkeit des Ergebnisses zweifeln, nicht leiser werden. Denn während man weismachen will, dass Bolsonaro als Präsident abgewählt ist, gewann die “Partido Liberal”, für die er ins Rennen ging, die Wahlen zu beiden Parlamentskammern, wo sie nun jeweils die stärkste Kraft ist. Bolsonaro äußerte sich bislang nicht zum Ausgang der Stichwahl, alles wartet gespannt auf seine erste Ansprache.

Rückschlag im Kampf gegen Korruption?

Glaubt man dem Ergebnis, so herrscht in Brasilien demnächst mit “Lula” ein Mann als Präsident, der das Land schon zwischen 2002 und 2010 leitete. Wegen des Vorwurfs der Verwicklung in einen riesigen Polit-Korruptionsskandal saß er sogar ab 2018 für anderthalb Jahre im Gefängnis. Eigentlich hätte er bis zu 12 Jahre in Haft bleiben müssen. Doch dann kippte das Höchstgericht das Urteil. Lula wurde freigelassen, erhielt seine politischen Rechte zurück und wurde vom System als Kandidat aufgebaut.

Bolsonaro trat an, um die grassierende Korruption im Land zu beseitigen und lieferte sich einen Kampf mit dem Polit- und Justizapparat, der ihm regelmäßig etwas ans Zeug flicken wollte. Dasselbe Höchstgericht, das Lula einst in die Freiheit entließ, deckte Bolsonaro ständig mit schikanösen Verfahren und Ermittlungen ein. Man versuchte ihm sogar einen Strick daraus zu drehen, dass er in der “Pandemie” auf Freiheit statt auf Lockdowns setzte und impfkritische Beiträge in sozialen Medien teilte. In seinem Kleinkrieg gegen Bolsonaro sperrte das Höchstgericht zeitweise Telegram für alle Bürger!

Impffreier Bolsonaro als Mann der Prinzipien

Weite Teile des Volkes wussten Bolsonaros Weg der Freiheit zu schätzen, in seinen ständigen Gefechten mit der politisch instrumentalisierten Justiz unterstützten ihn zahlreiche Bürger. Im Vorjahr gingen zum Nationalfeiertag mutmaßlich mehrere Millionen Menschen für ihn auf die Straße. Den Diktaten der globalen Eliten hatte er immer etwas entgegen zu setzen: Als in New York ein UN-Gipfel stattfand, als im “Big Apple” kurzerhand Ungeimpfte sogar als Restaurants ausgeschlossen wurden, aß der ungeimpfte Bolsonaro mitsamt seiner Delegation seine Pizza einfach auf dem Bürgersteig.

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