Braunau: Fürs Bürgerwohl zogen FPÖ und SPÖ an einem Strang

Kautionszuschuss für Geringverdiener

Braunau: Fürs Bürgerwohl zogen FPÖ und SPÖ an einem Strang

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„Ich finde, da ist uns eine gute Sache gelungen“, lobt der Braunauer FPÖ-Stadtrat Hubert Esterbauer den kürzlich beschlossenen Kautionszuschuss für Wohnungssuchende, den vor allem SPÖ und FPÖ wollten und dem dann letztlich auch ÖVP und Grüne ihre Zustimmung nicht verweigerten.

Grüne und ÖVP hätten zunächst nicht so mitgezogen und auch die FPÖ ist anfänglich noch skeptisch gewesen, hätte dann aber sehr schnell die Notwendigkeit einer solchen Unterstützung eingesehen. Dies zeige, dass auch zwei so unterschiedliche politische Parteien wie Freiheitliche und Sozialdemokraten zum Wohl der Bürger an einem Strang zu ziehen vermögen, sagt Esterbauer.

Unterstützung für geringverdienende Jungfamilien

Denn viele geringverdienende Jung-Familien und auch alleinerziehende Mütter täten sich meist schwer, die Sicherheitsleistung für eine Wohnung – in der Regel drei Monatsmieten – zu erbringen. „Dabei greifen wir ihnen mit dem jetzt beschlossenen Kautionsfond unter die Arme“, betont Esterbauer. Ab 1. Oktober wird daher die Gemeinde Braunau 20 Prozent der erforderlichen Sicherheitsleistung bis zu einer Gesamthöhe von maximal 500 Euro für die Wohnungsbezieher bezahlen, die die Anforderungen dafür erfüllten.

Denn die Vergabe des Zuschusses sei natürlich an Auflagen gebunden, betont Esterbauer. So müssen die Antragsteller nicht nur Deutsch können, sondern auch bereits ein Jahr in Braunau wohnen, um den Zuschuss zu erhalten. Wenigstens ein Jahr müssten sie dann auch in der neuen Wohnung verbleiben.

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