Islamisten wollten britische Premierministerin ermorden!

Anschlag gerade noch verhindert

Islamisten wollten britische Premierministerin ermorden!

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Radikale Islamisten planten für Ende November die Ermordung der britischen Premierministerin Theresa May. Britische Sicherheitsbehörden konnten das gerade noch verhindern.

Ein Bericht von Kornelia Kirchweger

Zwei Männer wurden am 28. November festgenommen und stehen jetzt vor Gericht, berichtete sky News.

Radikale Islamisten

Die Festgenommenen sind Naa’imur Zakariyah Rahman (20) aus dem Norden Londons und Mohammed Aqib Imran (21) aus dem Südosten Birminghams. Rahman wollte die Tat ausführen.

Birmingham und das Umland gelten als Schwerpunkt der radikalen Islamistenszene neben dem Großraum Manchester und Teilen Londons.

Einer der Männer habe geplant, durch eine Bombenexplosion Chaos auszulösen und sich so Zutritt zum schwer bewachten Regierungssitz Downing Street zu verschaffen. Anschließend sollte May ermordet werden. Dafür habe sich der Mann eine Sprengstoffweste und ein Messer zugelegt. Der andere Verdächtige habe ihn bei den Plänen unterstützt, berichtete der Geheimdienst.

TerroranschlagLondon wurde heuer schon besonders oft von Terror-Attacken heimgesucht.

9 Anschläge in 12 Monaten verhindert

Vergangenen Dienstag gab Scotland Yard lediglich die Festnahme der beiden Männer – ohne Hinweis auf den Anschlag auf May –  bekannt. MI5 Chef Andrew Parker informierte das Kabinett direkt darüber. Er präsentierte dort eine Bilanz über die Terror-Entwicklung in Großbritannien: Insgesamt wurden in den vergangenen zwölf Monaten in Großbritannien neun Terrorattacken verhindert; in den letzten vier Jahren wurden in Summe 22 geplante Attacken vereitelt.

Der Terrorexperte David Anderson meinte dazu: keine freie Gesellschaft sei immun gegen Terrorismus oder andere Arten der Kriminalität. Der Bürgermeister vom Umland Manchester meinte, man könne “aus dem Bericht etwas lernen“.

Geheimdienstchef: Dramatischer Anstieg islamistischer Terrorgefahr

Der MI5-Chef hatte erst vor wenigen Wochen auf die dramatisch gestiegene Gefahr durch islamistische Terroristen in Großbritannien hingewiesen. Triebfeder sei die “mörderische Strategie” der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und ihre Online-Propaganda. Der Inlandsgeheimdienst führt derzeit 500 Ermittlungen durch, die 3000 Extremisten betreffen.

Islamisten jubeln über Kinder-Massaker von Manchester 1
Islamisten jubeltenn über den Anschlag in Manchester, bei dem ein Attentäter mitten in einer Konzertmenge eine Bombe zündete und etliche Kinder mit in den Tod riss.

Großbritannien ist in diesem Jahr bereits fünfmal Ziel von Terroranschlägen geworden, vier davon in London. Insgesamt starben 36 Menschen bei diesen hinterhältigen Attacken. Der schlimmste Anschlag ereignete sich in Manchester kurz nach einem Popkonzert: Ein Brite libyscher Herkunft riss direkt nach einem Pop-Konzert im Mai mit einer Bombe 22 Menschen mit in den Tod, auch Kinder. Hunderte erlitten Verletzungen.

Hätte man Manchester-Attacke verhindern können?

Laut Bericht eines Terrorexperten hätte die Manchester-Attacke verhindert werden können. Drei der sechs involvierten Täter standen nämlich schon auf dem Radar der Behörden. Insbesondere auf den Selbstmord-Bombenattentäter Salman Abedi habe es schon Monate vor dem Anschlag signifikante Hinweise gegeben. Diesen wollte man später nachgehen. In der Zwischenzeit fanden die Terrormorde schon statt.

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