Brutales „Match“ in der ZiB 2: Kritik an ORF-Wolf nach Vilimsky-Interview

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Vorwurf einseitige Interview-Führung

Brutales „Match“ in der ZiB 2: Kritik an ORF-Wolf nach Vilimsky-Interview

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Am Montagabend wurde FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky als Spitzenkandidat der Freiheitlichen für die EU-Wahlen im Mai vorgestellt. Wenig später interviewte der umstrittene ORF-Anchorman Armin Wolf Vilimsky in der “ZiB 2” – heraus kam laut Kritikern ein wahrer Schaukampf. Wolf soll Vilimsky auf parteiische und sehr unhöfliche Weise förmlich verhört haben. Nicht nur FPÖ-Fans zeigen sich nun empört.

Ein Kommentar von Willi Huber

Wolf biegt es sich, wie er es braucht

“Kann man den Eindruck haben, Ihnen ist alles recht, so lange es gegen Ausländer geht?”, fragte Wolf Vilimsky provokant wie plump im immer mehr zum “Showdown” gewordenen Interview-Verhör. Im weiteren Verlauf folgten Vorwürfe, die bereits regelmäßig gegen die FPÖ und Vilimsky vorgebracht wurden – nämlich zu vermeintlichem EU-Hass, Marine Le Pen und europäischen Partnern. Der Neuigkeitswert – eines der wichtigsten Kriterien journalistischer Arbeit – der Fragen tendierte also gegen Null. Stattdessen schien der durch Zwangsgebühren finanzierte Wolf vor der EU-Wahl bei seinem verbissenen Kampf gegen die FPÖ so richtig zu Hochtouren anzulaufen!

Für reichlich Wirbel sorgten insbesondere suggestive Vorwürfe Wolfs, Vilimsky habe angeblich noch vor wenigen Jahren einen Öxit gefordert. Wolf legte dem EU-Spitzenkandidat vermeintliche “Beweise” beziehungsweise Texte vor – diese bezeugten in erster Linie aber nur die Forderung Vilimskys nach der Diskussion über ein Referendum. Eine klare Aufforderung zum EU-Austritt Österreichs selbst ging daraus eindeutig nicht hervor!

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Entsetzen über Wolfs Interview-Führung

Offenbar war Wolf nicht in der Lage, zwischen der Forderung nach einem Referendum – also einer Bürgerbefragung – und der Forderung nach einem EU-Austritt selbst zu unterscheiden. Eine intellektuelle Leistung, die ein ORF-Moderator eigentlich recht einfach bewerkstelligen können sollte… Denn die Vilimsky zur Last gelegten “Beweise” zeigten nichts anderes als die schlichte Forderung des FPÖ-Spitzenkandidaten nach einer Bürgerbefragung zum EU-Austritt!

Nicht nur auf Vilimskys Facebook-Seite war rasch deutliche Kritik an der Interview-Führung Wolfs zu vernehmen. Einige Nutzer zeigten sich auch auf den Social-Media-Seiten der “Zeit im Bild” förmlich entsetzt. Neben scharfer Kritik an Wolf wurden auch lobende Worte für Vilimsky laut:

ZiB-Seher kritisieren Wolf deutlich

Auch auf Youtube fielen kritische wie deutliche Worte zu Wolfs immer wieder von verschiedenen politischen Lagern kritisierter Interview-Führung:

 

 

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