Chemnitz: Das Blutbad schockiert und nicht die Proteste

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Chemnitz: Das Blutbad schockiert und nicht die Proteste

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Glaubt man dem recht extremen, aber auch extrem linken Medien-Mainstream in Deutschland, so steht die Bundesrepublik einmal mehr unter Schock! Nicht jedoch, weil am Rande eines Stadtfestes in der ostdeutschen Stadt Chemnitz am vergangenen Wochenende ein Deutscher von Migranten auf bestialische Art und Weise mit mehreren Messerstichen getötet worden sein soll.

Ein Kommentar von Chefredakteur Christian Seibert

Angeblich “rechtsextreme” Demos

Nein, so suggeriert es zumindest die veröffentlichte Meinung, vielmehr wegen der spontanen Demos entsetzter Bürger, die sich in den Tagen darauf bildeten, um gegen das (für Ostdeutsche relativ neue) Phänomen, der immer weiter ausufernden Gewalt durch Zuwanderer zu demonstrieren (“Wochenblick” berichtete).

Diese Spontan-Demos, bei denen es auch zu Straftaten durch Demonstranten gekommen sein soll, wurden deutschlandweit von der Presse zu „rechtsextremen Demos“ hochstilisiert, ja gar von „rechten Horden“ und „Jagd auf Ausländer“ wurde geschrieben.

Die Ausgangstat jedoch, die laut Augenzeugen zustande gekommen sein soll, weil das Mordopfer und zwei Russlanddeutsche zuvor einige Mädchen vor Übergriffen der Asylwerber schützen wollten, wurde in vielen Medien als „Streit“ oder „Auseinandersetzung“ banalisiert, um so wieder das Bild vom hässlichen, auf Rache sinnenden Ostdeutschen zeichnen zu können, dessen Hobbys sich auf „Ausländerklatschen“ beschränken.

2019 wird in Sachsen wieder gewählt

Auch Kanzlerin Angela Merkel ließ sofort wieder ihre Verachtung der „Hetzjagden“ auf Ausländer in jener Stadt, die einst nach Karl Marx benannt war, verkünden. Dass die Proteste nicht völkischer Natur waren, kann man am Migrationshintergrund von zumindest zwei Opfern ersehen. Vielmehr war es ein spontaner Wutausbruch gegen eine verfehlte Zuwanderungspolitik.

Dem Mainstream wird es egal sein, der hat sein Urteil über den „Schandfleck“ einmal mehr gefällt. Das haben die Menschen im Osten Deutschlands jedoch auch schon lange – zumindest, was ihre Meinung gegenüber den etablierten Parteien angeht: In Sachsen wird 2019 übrigens gewählt und Menschen, die sonst keine Alternative haben, werden eine Alternative wählen.

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