Dänemark: Iranischer Migrant soll Anschlag geplant haben

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Teheran dementiert bereits

Dänemark: Iranischer Migrant soll Anschlag geplant haben

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In Dänemark kam es Ende September zu einem großen Polizeieinsatz, bei dem große Teile des Landes lahmgelegt wurden. Die Aufklärung dazu erfolgte schlussendlich jetzt!

Der Chef des dänischen Inlandsgeheimdienstes PET, Finn Borch Andersen, teilte der Presse mit, dass der iranische Geheimdienst offenbar einen Anschlag geplant haben sollte und damit weite Teile des Landes lahmlegte. Ein norwegischer Mann mit iranischen Wurzeln wurde bisher festgenommen und steckt seit dem 21. Oktober in Untersuchungshaft. Er bestreitet vehement die Vorwürfe gegen seine Person.

Keine Duldung auf dänischem Boden

Diese Aktionen würden auf dänischem Boden nicht geduldet werden. Das Problem sei damit auch noch nicht aus der Welt geschafft, so Borch Andersen. Drei Personen würden noch unter besonderem Polizeischutz stehen.

Ziel des Aktes wäre ein Ex-Iraner, der Angehöriger der separatistischen Oppositionsgruppe ASMLA sei, gewesen. Die ASMLA wird von der iranischen Regierung als terroristische Vereinigung betrachtet. Sie selbst kämpfen im Iran mit Anschlägen für einen eigenen Staat in der ölreichen iranischen Provinz Chuzestan.

Energisches Dementi aus Teheran

Währenddessen dementierte Teheran die Meldung aus Dänemark. Der Außenamtssprecher Bahram Ghassemi sagte, dass es sich bei dem Vorwurf gegenüber dem iranischen Geheimdienst um eine „erneute Verschwörung“ handle, die die Beziehung der Europäischen Union mit dem Iran untergraben soll.

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