DAÖ-Baron: “Strache kann mein Mandat natürlich haben”

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DAÖ-Baron: “Strache kann mein Mandat natürlich haben”

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In Österreichs Parteienlandschaft erblühte am Donnerstag neues Leben. Wie lange dieses dauern wird, steht freilich noch in den Sternen. „Ja, es ist ein neues Leben. Vor zwei Wochen hätte ich an das noch nicht gedacht“, kommentierte Karl Baron am Rande der Gründung der „DAÖ“, was für „Die Allianz für Österreich“ steht.

Nach über 30 Jahren in der FPÖ kehrte der Wiener Gemeinderat Baron gemeinsam mit zwei weiteren Mandataren, Dietrich Kops und Klaus Handler, den Freiheitlichen endgültig den Rücken.

Baron: “Habe alles versucht”

„So wie die jetzige Führung mit HC Strache umgegangen ist, in den letzten Monaten, war das nicht mehr mitzutragen“, erklärt Baron den Schritt. Der Umgang mit dem ehemaligen Parteichef und dessen Frau nach der Veröffentlichung des Ibiza-Video und dem Ende der türkis-Blauen Koalition sei auch tatsächlich der einzige Grund für die Abspaltung gewesen.

Baron habe in den letzten zwei Wochen alles versucht, die Suspendierung Straches aufzuheben und ihm eine faire Chance zu geben, am Wiener Landesparteitag Spitzenkandidat der FPÖ werden zu können. Sollte Heinz-Christian Strache in den Wiener Landtag wollen, sei das mit Barons Mandat möglich. „Er würde meines kriegen wenn es nötig ist, ja natürlich“, so Baron.

Von Nepp enttäuscht

Über Wiens Vizebürgermeister Dominik Nepp zeigte sich die Parteispitze der DAÖ enttäuscht. Nepp hätte längst eine Entscheidung treffen müssen, darin hätte er jedoch versagt. Auf die Frage, welche Mandatare noch wechseln werden, antwortete Baron mit einem Lächeln: „Ich hoffe alle“.

Keine Geldsorgen

Über eine Finanzspritze dürfen sich die abtrünnigen Strache-treuen ex-FPÖ-Mandatare und ihr Pressesprecher Gernot Rumpold, selbst ehemaliger FPÖ-Bundesgeschäftsführer, freuen: Die Klubförderung werde bis zu 62.200 Euro pro Monat betragen, hieß es aus der Magistratsdirektion am Donnerstag auf Anfrage. Eine Parteienförderung gibt es nicht.

Strache postet „Liebe ist der Weg“

Von Strache selbst gab es bisher keine direkte Reaktion. Auf Facebook postete er bisweilen nur ein Musikvideo der John-Otti-Band, die immer bei FPÖ-Veranstaltungen auftritt, mit dem Titel „Song für HC Strache – Liebe ist der Weg“.

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