Der Linzer Ordnungsdienst: Erfolgs-Modell mit Aussicht auf mehr?

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Sommer-Interview mit Detlef Wimmer

Der Linzer Ordnungsdienst: Erfolgs-Modell mit Aussicht auf mehr?

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Der Linzer Vizebürgermeister Detlef Wimmer (FPÖ) hat auch im Sommer viel zu tun: So vertrat er zuletzt vier seiner Regierungskollegen.

Ein Interview geführt von Chefredakteur Christian Seibert

Thema Verkehr muss wieder angepackt werden

Ob er doch noch auf Sommerurlaub geht und wie er die Entwicklung der Stadt Linz in den nächsten Jahren sieht, erklärte uns der begeisterte Sportler in der zweiten Ausgabe der „Sommerblick“-Reihe.

Wochenblick: Die Verkehrssituation ist ein zentrales Thema für unsere Leser. Wie geht es Ihnen, wenn Sie im Stau stehen?

Wimmer: Nachdem ich eine Freisprecheinrichtung im Auto habe, kann ich selbst die Zeit im Stau zumindest teilweise produktiv nutzen. Es gibt sehr viel, was auch telefonisch zu erledigen ist. Aber natürlich ist ein Stau nichts Positives – ganz klar! Umso wichtiger ist es jedoch, dass nach vielen Jahren des Stillstandes das Thema Verkehr jetzt endlich angepackt wurde. Mit Stadtrat Markus Hein habe ich einen Kollegen in der Stadtregierung, durch den mehr als je zuvor etwas weitergegangen ist und zahlreiche große und wichtige Projekte zeitgleich in Angriff genommen werden konnten.

Sorgsamer Umgang mit dem Wachstum in Linz

Die Stadt Linz wächst – wie Studien gezeigt haben jedoch fast ausschließlich durch Migration. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?

Das Wachstum alleine ist nicht alles. Natürlich ist es positiv, dass Linz sehr beliebt ist und sich die Hauptwohnsitzzahl zuletzt von 190.000 auf 205.000 erhöht hat. Aber unabhängig davon muss man mit dem Wachstum sorgsam umgehen. Es muss neuer Wohnraum geschaffen werden, die Infrastruktur muss mitwachsen. Wichtig ist auch, dass die Stadt dann über eine ensprechende Wirtschaftskraft verfügt. Und man sollte keine Lockangebote schaffen, damit Menschen jetzt nur deswegen nach Linz kommen, weil es übermäßige Sozialleistungen gibt.

Wie sozial ist die FPÖ Linz?

Es soll Hilfe im Sinne einer sozialen Gerechtigkeit geben. Wenn jemand unverschuldet in eine Notlage kommt, soll auch die Stadt ihren Beitrag dazu leisten. Es soll ein Angebot für Menschen mit wenig Einkommen geben, dass sie auch weiterhin günstig mit einem Aktivpass oder einer ermäßigten Monatskarte die Straßenbahn oder den Bus benutzen können. Missbräuchliche Verwendung von sozialen Zuwendungen muss man jedoch abstellen.

Komplettes Interview in der aktuellen Ausgabe:
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