Der Rolex-Rote Panther protzt weiter

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Der Rolex-Rote Panther protzt weiter

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„Wer hat an der Uhr gedreht, Ist es schon zu spät? Nein, nein, ich protze wieder, keine Frage.“ Nach diesem Motto stellen Sozialdemokraten gerne ihren staatsfinanzierten Reichtum zur Schau.

Ein Kommentar von Hartwig Eder

Der Zeiger steht auf Luxus

Das Protzen mit Luxusgütern bringt die Sozialdemokraten weltweit immer wieder in tiefe Glaubwürdigkeits-Krisen. Der Rolex-Gate der Berliner SPD-Staatssekretärin Sawsan Chebli ist nicht der erste Vorfall dieser Art. Mit ihrer Stahl-Uhr um 5.800 Euro kommt sie noch vergleichsweise günstig weg.

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda sorgte mit seiner Patek Philippe Nautilus für Aufsehen und Verwunderung. Im Internet wird die Uhr zwischen 45.000 und 55.000 Euro gehandelt.

Auch eine, auf einem Foto sichtbare, Uhr des ehemaligen Kanzler-Sohnes Niko Kern sorgte für Wirbel. Das 32.000 Euro teure Schmuckstück war laut ihm jedoch nur für ein Shooting geliehen. Die Frage bleibt aber die gleiche: Ist es glaubwürdig, wenn sich Sozialdemokraten mit Luxus-Gütern schmücken?

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda bekam bereits aus seiner eigenen Partei den Vorwurf zu hören, er sei ein “Bobo”.

Doppelmoral der Scheinsozialen

Jenseits jeglicher Neiddebatte schaden solche Protz-Debakel den Sozialdemokraten. Es tritt eine Doppelmoral an die Oberfläche, und die Wähler durchblicken diese zusehends.

Einerseits setzen sich sie Sozialdemokraten für eine stärkere Umverteilung ein, wollen gut und mittelverdienenden Menschen mehr Steuern aufdrücken und geben vor das Geld an die Armen zu verteilen.

Andererseits sitzen Berufspolitiker ihr Leben lang in steuerzahlerfinanzierten Posten und gönnen sich dann um die erhöhten Steuern, sündteure Luxus-Prestige-Objekte.

Zeit der Roten läuft ab

Ich vergönne es jedem, der sein Leben lang hart geschuftet hat, sich um sein wohlverdientes Geld jene Sachen zu kaufen, die ihm gefallen.

Aber jene, die hart arbeiten, zu schröpfen und Neiddebatten gegen gutverdienende Arbeitgeber anzuzetteln, selbst aber kein Problem damit zu haben, von Steuern finanzierte Top-Gehälter zu kassieren und Luxus-Armbanduhren im Wert eines durchschnittlichen Bruttojahreslohn eines Österreichers spazieren zu tragen: das ist unehrlich und arrogant.

Diese Abgehobenheit der Designeranzug-Sozis ist, was der Sozialdemokratie die Glaubwürdigkeit und auch die Wähler kostet und letztendlich den Luxus-Timer für deren Bedeutungslosigkeit stellt…

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