Die “highe” Society: Politik im Rausch

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Alkohol, Drogen, Prostituierte, Kinderpornos

Die “highe” Society: Politik im Rausch

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US-Präsidentensohn Hunter Biden ist mal wieder in den Nachrichten. Drogen, Prostitution, Pädophilie, Betrug und zweifelhafte Geschäfte lassen den Spross für Papa Joe immer mehr zum Problem werden. Doch deutsche Medien schweigen großteils. Dabei stellt sich doch eine wichtige Frage: Wie sind die Reichen und Mächtigen und vor allem unsere Politiker wirklich drauf?

Crack rauchend, mit Prostituierten „aktiv“ seiend oder splitterfasernackt mit einer Pistole herumfuchtelnd: Zumindest Letzteres dürfte dem Durchschnittsamerika noch ziemlich egal sein. Aber die neuesten Veröffentlichungen – wohl aus der gehackten Cloud und vom Laptop des Präsidentensohnes – zeichnen ein erschütterndes Sittenbild. Schon im Wahlkampf seines Vaters tauchte der Laptop erstmals auf. Und es war schnell klar: Darin ist politischer Sprengstoff. Denn unter anderem zeigten etwa vertrauliche E-Mails, dass Joe Biden gelogen hatte, als er behauptete, nie geschäftliches mit seinem Sohn besprochen zu haben. Dabei waren Papas Kontakte – damals war er Vizepräsident – sicher für Sohnemann Hunter eine große Hilfe bei seinen Geschäften mit ukrainischen Oligarchen und auch für seine Tätigkeit im Verwaltungsrat der ukrainischen Gasfirma Burisma. Das alles wurde 2020 während des Wahlkampfs verschwiegen oder als „Fake News“ und Fälschung abgetan. In sozialen Medien wie Twitter und Co. wurden sogar die Aufdeckerberichte der New York Post versteckt und zensiert, damit sie keine Nutzer erreichen. Mittlerweile steht zweifelsfrei fest, die Daten sind echt – keine Fälschungen oder untergeschoben.

Prostituierte und Drogen

Und die Vorwürfe werden inzwischen immer brisanter. Nicht nur, dass Hunter Biden Sex-Orgien mit Prostituierten feiert, Drogen im großen Stil nimmt, obwohl sein Vater in den 1990er-Jahren einer der Senatoren war, die allein für den Besitz von Crack oder Kokain harte Strafen durchsetzten, auch Vorwürfe wegen Pädophilie machen die Runde. So legen vom Laptop-Auswerter Jack Maxey veröffentliche Bilder und Nachrichten nahe, dass Hunter Biden auch eine sexuelle Beziehung zu seiner damals 14-jährigen Nichte unterhalten und diese dabei geschwängert hat. Dies bestätigt auch die New York Post-Journalistin Miranda Devine, deren Buch „Laptop from Hell“ Ende dieses Jahres auch auf deutsch erscheinen soll. Zuletzt wurde auch wieder ruchbar, dass die USA Erdöl aus ihrer nationalen Reserve nach Übersee und vor allem nach China verkaufte. Die Freigabe dafür erteilte Präsident Joe Biden. Und wer hatte bei dem Geschäft auch seine Finger im Spiel? Richtig, sein Filius Hunter. Dessen Firma „Skaneateles, LLC“ hält 10 Prozent an der Private-Equity-Firma „BHR Partners“. Und BHR kaufte sich vor sieben Jahren mit 1,7 Mrd. US-Dollar in Sinopac ein, die unter der Kontrolle der chinesischen Regierung steht und auch Begünstigte des Verkaufs ist. Es geht übrigens um eine Größenordnung von 950.000 Barrel Öl bzw. ein Gesamtwert des Vertragsvolumens von 98 Millionen US-Dollar. Mittlerweile gibt es Gerüchte, ob der Präsident sogar wegen der Eskapaden seines Sohnes gar nicht mehr frei agieren kann, sondern längst erpresst wird. Zudem fragt man sich, ob der Apfel hier – wie von Demokraten vorgegeben – tatsächlich außergewöhnlich weit vom Stamm fällt.

Drogen in Parlamenten

Derartige Malversationen sind aber keine Eigenart der neuen Welt, sondern scheinen symptomatisch für eine Kaste von Politikern und deren Günstlingen zu sein. Denn wie lässt es sich sonst erklären, dass, obwohl es in Großbritannien selten schneit, im Unterhaus regelmäßig Schnee zu rieseln scheint. Erst im Dezember 2021 wurde auf Toiletten, die nur Abgeordneten, Mitarbeitern und akkreditierten Journalisten zugänglich sind, Kokainspuren gefunden. Auch im Deutschen Bundestag waren Drogenspuren auf dem stillen Örtchen schon ein Thema. Damals hieß es, Spuren von Kokain seien in einer Menge gefunden worden, bei denen ein Drogenhund anschlagen würde. Von den 28 genommenen Proben in den Reichstagstoiletten seien 22 positiv gewesen. Zu den negativen Proben hätten auch 3 Besuchertoiletten gehört. Auch im Berliner Abgeordnetenhaus oder auch im EU-Parlament in Brüssel wurde man bereits fündig. Während von Drogen im österreichischen Parlament noch nichts ruchbar wurde, hatte zumindest die oberösterreichische ÖVP vor Jahren bereits – als es noch nicht einmal so richtig modern war – ihren Kokain-Skandal. Damals kam heraus, dass ein Mitarbeiter des ÖVP-Seniorenbundes und Referent der VP-Landesparteileitung nicht nur selbst diversen Substanzen zugesprochen hatte – aus Stress bei seiner Parteiarbeit – sondern auch die ÖVP-Landesparteizentrale als regen Umschlagplatz für seinen Drogenhandel benutzt hatte.

Job der Kanzler-Gattin

Dieser „Stress“ scheint dabei wahrlich weiter verbreitet zu sein, als man denkt. Da wirkt es im Vergleich geradezu harmlos, wenn sich Nehammer, bzw. seine Gattin, nur mit Alkohol und Cobra-Beamten vergnügen, wahrscheinlich auch aus diesem „Stress“ heraus. Auch wenn dem Kanzler neben Alkohol offenbar der Sinn nach mehr, etwa Psychopharmaka steht. Doch dass auch derartige Unterfangen nicht unbedingt harmlos sind und zu unverantwortlichem Verhalten führen können, hätte Gattin Katharina Nehammer eigentlich bereits 2012 erkennen können. Damals verlor sie wegen Trunkenheit am Steuer den Führerschein. Als sie sich drei Jahre später im Außenministerium – damals unter Sebastian Kurz – bewarb, vergaß sie dies bei der Sicherheitsüberprüfung anzugeben. Doch trotz Bedenken der internen Sicherheitsabteilung und nach einem Brief, in dem sie versuchte, diese falsche Angabe zu entschuldigen und herunterzuspielen, bekam sie schließlich den Posten. Und das, obwohl ein derartiges Gebaren, Medienberichten zufolge, unüblich ist: „In vergleichbaren Fällen wurde empfohlen, von einer Verwendung im Wirkungsbereich des BMEIA abzusehen“, heißt es etwa.

Erdathy, Beck, Friedmann…

Zudem scheinen es gerade die besonders bunt mit Alkohol, Drogen etc. zu treiben, die sonst sofort die Moralkeule schwingen. Man denke nur an den homosexuellen Grünen-Politiker Volker Beck, dessen politische Karriere 2016 mit Crystal Meth-Funden in seinem Büro abrupt endete. Bis heute gibt es Stimmen, die den Drogenkonsum Becks bezweifeln und stattdessen vermuten, dass das Crystal Meth zur Bezahlung oder zum Gefügig-Machen von Strich-Jungen diente.
Auch der sich gern als moralisierende Instanz aufspielende Fernsehmoderator und ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland und Ex-Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses, Michel Friedman, der unter dem Alias Paolo Pinkel seine Zeit mit Kokain und ukrainischen Zwangsprostituierten verbrachte, sah sich deshalb 2003 für einige Zeit gezwungen, aus der Öffentlichkeit zu verschwinden und seine Ämter und Funktionen niederzulegen.

Ibiza & Koks-Kanzler-Kurz

Vor all diesen Hintergründen stellten sich auch viele die Frage, was an den Aussagen des „Ibiza-Detektivs“ Julian H. im Untersuchungsausschuss zur Wirecard-Causa des Deutschen Bundestages im März 2021 dran war. Denn dort berichtete jener – unter Wahrheitspflicht! – von Videobeweisen, die niemand geringeren als den damaligen ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz bei „Konsum und Weitergabe” von Kokain zeigen sollen! Das Ganze soll in den Nachwehen der Nationalratswahl 2017 in den Büroräumlichkeiten eines bekannten Szene-Gastronomen stattgefunden haben, gegen den in der Vergangenheit bereits Koks-Vorwürfe laut wurden. Und was geschah in Österreich nach diesen Aussagen? So wie auch bei der Hunter Biden-Affäre: Nichts!

Mafiöse Politikstrukturen

Gewisse Milieus scheinen es sich also besonders gut eingerichtet zu haben. Ähnlichkeiten zu Mafia-Serien wie House of Cards lassen sich nicht von der Hand weisen. Auf Kosten der Bürger lebt man sein Leben und seinen Konsum. Der einfache Bürger und das Gemeinwohl sind den Klüngeln völlig egal, viel wichtiger scheint der nächste Rausch. Nun, wo die Bürger aber zunehmend lästig werden, sollen nun auch diese offenbar ganz nach Vorbild der Eliten ihre Sorgen einfach wegbetäuben.

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