Die Zusatzpensionen roter Bonzen sind unanständig

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Keine Neiddebatte nötig

Die Zusatzpensionen roter Bonzen sind unanständig

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Es gibt diesen schönen Vergleich des Jungen aus Österreich, der einen erfolgreichen Manager in einem teuren Auto vorbeifahren sieht und zu sich sagt: „Was hat der wohl verbrochen, um sich solch ein Leben leisten zu können?“, mit dem Jungen aus Amerika, der dasselbe beobachtet und denkt: „Was muss ich machen um mir eines Tages auch ein solches Leben leisten zu können?“„Wir mögen es keinem gerne gönnen, dass er was kann, das wir nicht können“, beschrieb schon der deutsche Dichter Wilhelm Busch das Phänomen der „Neidgesellschaft“.

Ein Kommentar von Rene Rabeder

Natürlich ist es nicht per se etwas Unanständiges viel Geld zu verdienen. Und natürlich gilt das auch für Politiker, die mit ihren Fähigkeiten, Erfahrungen – und natürlich auch mit ihren Kontakten – für die Unternehmen, sei es in „Staatsnähe“ oder in der Privatwirtschaft, eine große Bereicherung darstellen können.

Bonzen-Kammern

Unanständiger wird es dann, wenn Politiker offensichtlich ohne Qualifikation, einfach „zur Versorgung“ in Unternehmen gesteckt werden. Wie immer ganz und gar nicht anständig ist es jedenfalls, Wasser zu predigen und Wein zu trinken.

Die Zusatzpensionen von Kammer- und Gewerkschaftsfunktionären auf Kosten der Allgemeinheit sind nicht weniger, als ein Schlag ins Gesicht für alle arbeitenden Menschen, die mit ihren Zwangsbeiträgen die Pfründe von roten „Bonzen-Kammern“ finanzieren müssen.

Auf dem Rücken der Arbeiter

Wenn Vertreter solcher Kammern und Gewerkschaften, von AK bis ÖGB, dann zum Beispiel gegen eine Arbeitszeitflexibilisierung mobil machen, und der Leistungsgesellschaft zum Vorteil der angesprochenen Neidgesellschaft ganz generell den Krieg erklären, dann ist das nur als „heuchlerisch“ zu beschreiben.

Und auch der zu 51 Prozent im Eigentum der Republik Österreich stehende Stromkonzern Verbund AG hat – finanziert von Stromkunden – eben nicht weniger als 424 Millionen Euro für Pensionszahlungen an aktive und bereits in Pension befindliche Mitarbeiter gebunden.

Dabei handelt es sich um Extrapensionszahlungen neben der für sonstige Arbeitnehmer in Österreich geltenden ASVG-Pension. Und DAS ist unanständig!

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