Eierwürfe als neuer Protest-Trend – auch gegen die grüne Kriegstreiberin Annalena Baerbock

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Grüner 180-Grad-Kurswechsel stürzt Anhänger in moralisches Dilemma

Eierwürfe als neuer Protest-Trend – auch gegen die grüne Kriegstreiberin Annalena Baerbock

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Zum 1. Mai flogen in Berlin rohe Eier auf die Regierende Plagiatsschummlerin Franziska Giffey, als sie gerade bei der DGB-Zentralkundgebung ihre Rede hielt. Jetzt ereilte die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock dasselbe Los, wenn auch aus anderen Motiven: Bei einem Wahlkampfauftritt im nordrhein-westfälischen Wuppertal wurde die Grüne vorgestern von etlichen Demonstranten mit Eiern beworfen – auch wenn die Wurfgeschosse ihr Ziel verfehlten.

Von Daniel Matissek

Vor zwei Wochen hatte es aus ähnlichen Gründen bei einem geplanten Auftritt Baerbocks in Rostock einen Buttersäureanschlag gegeben; ihr Erscheinen war daraufhin aus Sicherheitsgründen abgesagt worden. Wie damals richtete sich auch jetzt der Unmut der Menschen gegen den rapiden Kurswechsel der Grünen, die von „Tauben“ zu extremen „Falken“ mutiert sind, sprich: von Fundamental-Pazifisten zu zynischen Kriegstreibern also.

Schlagartiger Gesinnungswandel bei Grünen

Noch vor der letzten Bundestagswahl hatte es im grünen Wahlprogramm noch geheißen: „Keine deutschen Waffen in Kriegsgebiete und Diktaturen.“ Dafür wollten die Grünen „eine gemeinsame restriktive Rüstungsexportkontrolle der EU mit einklagbaren strengen Regeln und Sanktionsmöglichkeiten“ schaffen.

Von Friedensengeln zu Bellizisten

Nichts ist davon geblieben: Heute gehören sie zu den vehementesten Befürwortern der Lieferung aller Arten von Waffen an die Ukraine, wobei sie den lange zaudernden Bundeskanzler Olaf Scholz sogar noch vor sich hertrieben.

Viele von Baerbocks und Habecks einstigen Anhängern sind inzwischen offenbar nicht bereit, diese brutale 180-Grad-Wende einfach zu goutieren. Beim Wuppertaler Auftritt Baerbocks im NRW-Wahlkampf riefen viele Demonstranten „Grüne an die Front“ und „Kriegstreiber.“ Dann flogen die Eier. Nachdem sie dem Eierwurf ausgewichen war, rief Baerbock trotzig: „Ihr könnt so viele Eier werfen, wie ihr wollt.“ Und weiter: „Was glaubt ihr denn, was eure Kinder meinen? Dass sie morgen in der Schule einen Stein schmeißen können? Solche Vorbilder braucht glaube ich niemand in unserem Land.“

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Angefasste Reaktion

Eine erstaunlich angefasste Reaktion: Schließlich wird sich der eine oder andere noch erinnern, dass die Grünen einst ein wesentlich entspannteres Verhältnis zu „Werfern“ hatten – selbst von Pflastersteinen; Baerbocks Amtsvorgänger Joschka Fischer kann ein Lied davon singen, denn er schmiss einst selbst welche auf Polizisten.

Dass ausgerechnet Baerbock den Eierwerfern allen Ernstes vorwirft, beim Recht auf Meinungsfreiheit einen zweifelhaften Weg zu gehen, ist geradezu absurd – gibt es doch wohl keine andere Partei in Deutschland, die ihren Gegnern das Recht auf Meinungsfreiheit so gnadenlos verwehrt wie die Grünen. Baerbocks Worte offenbaren eine erschütternde Selbsttäuschung: Denn gerade die, die hier Eier schmeißen, sind ihrerseits Geschöpfe des pseudomoralischen grünen Absolutismus, den sie allen Bereichen der Politik übergestülpt haben. Durch ihren 180-Grad-Kurswechsel in der Außen- und Verteidigungspolitik haben die Grünen ihre eigene Klientel in ein moralisches Dilemma gestürzt.

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