Enthüllungen auch bei Corona-Geldern erwartet: Schmid wird Korruptions-Kronzeuge

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Türkise müssen zittern

Enthüllungen auch bei Corona-Geldern erwartet: Schmid wird Korruptions-Kronzeuge

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Vor Monaten scherzte Karl Nehammer noch: Wenn das so weitergehe, würden wir alle Alkohol und Psychopharmaka brauchen. Zum Scherzen wird dem Kanzler heute nicht zumute sein. Denn genau heute, an Karl Nehammers 50. Geburtstag, wird bekannt: Thomas Schmid wird Kronzeuge im Korruptionsverfahren rund um die ÖBAG. Für Nehammers schwarze bzw. türkise Familie könnte das den Untergang bedeuten.

Kronzeugen: Fallen Gelassene singen lauter

Erst Beinschab, nun Schmid: Von der “Familie” fallen gelassen, zeigten sich die mutmaßlichen Profiteure mutmaßlicher ÖVP-Korruption bei den Behörden redselig. Wie sich heute herausstellte, beantragte Kurz-Intimus Thomas Schmid sogar Kronzeugenstatus. Er will dadurch einer drohenden Haftstrafe entgehen, erklären Insider. Jetzt droht das mutmaßliche Korruptions-Kartenhaus einzustürzen und mit ihm viele namhafte “Familienmitglieder” auf den harten Boden der Realität aufzuschlagen.

Hausdurchsuchung bei Kurz-Freund Benko

Die Chat-Affäre rund um Thomas Schmid, der mutmaßlich durch sein intimes Verhältnis zu Sebastian Kurz zum Alleinvorstand der ÖBAG wurde, brachte gleich mehrere Korruptionsverfahren ins Rollen. Medienberichten zufolge soll es heute eine Hausdurchsuchung bei Rene Benkos Signa gegeben haben. Ihm wird Bestechung vorgeworfen. In einer Nacht und Nebel-Aktion soll ihm mit Hilfe von Sebastian Kurz persönlich eine Luxusimmobilie auf der Mariahilferstraße zum Spottpreis verkauft worden sein. Wenig später habe Raiffeisen Oberösterreich eine Hypothek von 95 Millionen Euro darauf eingetragen.

Corona-Gelder könnten Thema werden

Doch auch über die COFAG-Affäre könnte Schmid Auskunft geben. Zumindest sei er auch mit dem Ex-Chef der Covid19-Finanzierungs-Agentur Bernhard Perner regen Chatverkehr unterhalten. Dieser entfernte sich aus der COFAG, nachdem der Rechnungshof auf dessen Doppelbezüge aus COFAG und ABBAG (Abbaugesellschaft des Bundes) aufmerksam machte. Von den COFAG-Covid-Geldern sollen wiederum reihum ÖVP-nahe Vereine übervorteilt worden sein, aber auch etwa der Sebastian Kurz-Intimus Martin Ho. Der Szene-Gastronom bestreitet die Vorwürfe, sich unrechtmäßig bereichert zu haben. Er legte dennoch in den meisten seiner Unternehmen den Status als Geschäftsführer zurück.

Großes, schnelles Geld könnte hinter Gittern enden

Für die spezielle ÖVP-“Familien”-Generation könnte eine Ära des großen, schnellen Geldes ohne viel Leistung bald zu Ende gehen. Und für manche droht sie hinter Gittern zu enden. Das Zittern muss groß sein. Ob sich Karl Nehammer, der jahrelang Teil der türkisen Machtergreifung rund um Sebastian Kurz in der ÖVP war, schadlos halten kann, wird sich zeigen. Sein heutiger Geburtstag dürfte jedenfalls eine Zitterpartie sein.

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