Entwaffnung trotz Islamisten-Terror: Grüne wollen wehrlose Polizei in Wien

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Weltfremde Träumerei bringt unsere Exekutive in Lebensgefahr

Entwaffnung trotz Islamisten-Terror: Grüne wollen wehrlose Polizei in Wien

Die Grünen in Wien wollen der Polizei ein freundliches Gesicht geben - dass sie fleißige Beamten damit tödlicher Gefahr ausliefern, daran denken sie nicht.
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Eigentlich hätte man annehmen können, dass der furchtbare Anschlag eines Islamisten auch den letzten grünen Weltverbesserer aus seinen naiven Träumen des globalen Multikulti-Dorfs, in dem sich jeder lieb hat, gerissen hätte. Weit gefehlt: Den just an dem Tag, als die Bundesregierung ein Anti-Terror-Paket beschließt, fordern sie im Wiener Landtag einmal mehr die Entwaffnung der Polizei.

Kommentar von Alfons Kluibenschädl

Schon vor der Wien-Wahl, nach der seine Partei aus der Stadtregierung flog, machte sich der grüne Sicherheitssprecher in Wien, Niki Kunrath, dafür stark, nur Spezialeinheiten mit Waffen herum laufen zu lassen. Normale Streifenpolizisten sollten diese nicht führen. Zwar gab es damals mächtig Gegenwind aus allen Richtungen – doch er lässt sich nicht beirren und wiederholte seine weltfremde Forderung am Mittwoch. 

Grüner Generalverdacht gegen fleißige Ordnungshüter

“Nicht alle Polizistinnen und Polizisten brauchen Waffen, sondern die brauchen Waffen, die damit ganz klar und korrekt arbeiten können”, so seine Aussage. Sprich: Er nimmt zuerst einmal pauschal jeden Streifenbeamten in Generalverdacht, nicht “klar und korrekt” mit einer Schusswaffe arbeiten zu können. Dabei gibt es wohl keinen Beruf mit derart vielen psychologischen, taktischen und praktischen Schulungen, die sicherstellen, dass diese nur im äußerten Notfall zum Einsatz kommt.

Besonders grotesk ist die Wiederholung der Forderung, wenn man bedenkt, dass es genau diese normalen Streifenpolizisten waren, die beim Wien-Terror zuerst vor Ort waren, ehe Spezialkräfte übernahmen. Wie die Freiheitlichen feststellen, würden diese ohne Bewaffnung vielleicht nicht mehr leben. Auch jenen Beamten, den Kujtim F. lebensgefährlich anschoss, würde der Grünen-Politiker vorab noch wehrloser machen.

Auch Wien-Terror kann die Utopie nicht zerstören

Mit einem Teddybär in der Hand hätte sich der Terrorist zudem wohl kaum von seinem Attentat abhalten lassen. Kurz schien die nahe am linken Rand stehende grüne Ex- Vizebürgermeisterin Birgit Hebein auf den Realitätscheck so etwas wie Einsicht durchblitzen zu lassen. Immerhin bedankte sie sich öffentlich auf Twitter für den Einsatz – Wochenblick berichtete.

Aber die Besinnung bei den Grünen dauerte nur kurz, Kunrath bringt seine Träumerei von einem Wien, in dem sich eh jeder lieb hat, einfach wieder ein – obwohl seine Deutung, dass Wien zu einer der “sichersten Städte” zählt, auf tragische Weise widerlegt wurde. Vier Tote mahnen, darunter eine junge Studentin. Sind sie für die grüne Utopie etwa nur Kollateralschäden?

Angesichts der weltweiten linken Spinnereien zum Thema, die einen Personalabbau, eine Umstrukturierung und eine Budgetkürzung bei der “bösen, gewalttätigen Polizei” wollen, stellt sich die Frage, was als nächstes kommt. Vielleicht fordern die Grünen in ein paar Jahren dann eine – natürlich unbewaffnete – rein weibliche Polizei, damit bloß keine “toxische Männlichkeit” auf unseren Straßen patrouilliert?

Wegen Islamisten: Briten wollen Polizei bewaffnen

Wie bereits im September verweist der Grünen-Politiker jedenfalls auf eine ähnliche Praxis bei den Briten oder Skandinaviern. Was er verschweigt: Die Beliebtheit der unbewaffneten Polizei ist sogar auf der Insel im Sinkflug. Und das, obwohl es dort seit fast 200 Jahren wie eine Institution galt, dass die meisten Beamten keine Waffe tragen und kein lebender Brite es anders kennt.

Zudem kommen nur sechs Schusswaffen auf 100 Einwohner – in Österreich sind es 30. Die Polizei trifft also seltener auf Täter mit Pistole und Gewehr. Sowohl Bürger als auch Beamte fühlen sich sicherer. Und so war noch 2004 war eine relative Mehrheit der Briten gegen eine Waffentracht bei der Polizei. Innerhalb eines Jahrzehnts drehte sich dies völlig: Schon 2015 waren 60 Prozent für eine Generalbewaffnung.

Der Grund? Im multikulturellen Land steigt die Gefahr terroristischer Anschläge und anderer gesellschaftlicher Verwerfungen infolge der Massenzuwanderung samt Bildung von Parallelgesellschaften und krimineller Clan-Strukturen. Die sich übrigens meistens von keinen noch so scharfen Waffengesetzen vom Erwerb selbiger abhalten lassen – nur für den Fall, dass man dies als Allheilmittel ansehen könnte.

Mit Kanonen auf Spatzen, mit Blumen auf Attentäter

Umso grotesker scheint die Forderung vor dem Hintergrund, dass es sich bei den Grünen um eine Partei handelt, die Teil der Bundesregierung sind. Sie sind somit, gemeinsam mit der ÖVP der Urheber des neuen Anti-Terror-Pakets. Im Gegensatz zu Polizisten, die man offenbar bereits unter Generalverdacht nimmt und sofort entwaffnen möchte, soll ein Waffenverbot für islamistische Terroristen erst dann greifen, wenn diese bereits wegen einer terroristischen Straftat verurteilt wurden. 

Gleichzeitig entschied sich die Mitte-Links-Regierung bekanntlich dafür, ein Symbol einer programmatisch gewaltfreien rechten Aktivistengruppe zu verbieten. Immerhin geht es doch um die “Sicherheit” im Land. Wenn schon bald schwer bewaffnete Spezialeinheiten harmlose Patrioten mit Spruchbändern von Dächern holen, aber Streifenpolizisten mit dem Blumenstrauß auf schwer bewaffnete Dschihadisten losgelassen werden, wissen wir aber, wem wir diesen Irrsinn zu verdanken haben. Danke für nichts.

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