Das Europa der Vielfalt ist durch die einfältige Politik der EU in Gefahr

Werbung

Neue Allianz für eine Union der Vernunft

Das Europa der Vielfalt ist durch die einfältige Politik der EU in Gefahr

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Bei der EU-Wahl, die in Österreich am 26. Mai abgehalten wird, geht es für die Union um die Entscheidung für eine Richtung. Die globalistische „Willkommenskultur“ der Angela Merkels trifft auf das „Europa der Vernunft“ der Matteo Salvinis. Entscheidende Frage dabei: Vielfalt oder Monokultur?

Eine Analyse von Rene Rabeder

Echte Vielfalt Europas wird täglich abgeschafft

Unser Kontinent steht seit jeher für die Reichhaltigkeit der Kulturen. Das offizielle Motto der Europäischen Union „in Vielfalt geeint“ wird aber aktuell stärker auf die Probe gestellt als jemals zuvor. Eigentlich sollte der Spruch dazu dienen, eine „Europäische Identität“ zu etablieren. Was jedoch in den Jahren seit der Gründung der Union tatsächlich zu geschehen scheint, ist, dass die kulturellen Eigenheiten der Mitgliedstaaten immer mehr drohen, verloren zu gehen. „Die EU zerstört in Wahrheit die Vielfalt in Europa: Weil in der EU nur die Wirtschaft zählt, gleichen sich die Länder immer mehr an. Überall gibt es dieselben Supermärkte, Bekleidungsgeschäfte und Banken“, formuliert dies beispielsweise das österreichische „Demokratiezentrum Wien“.

Tatsächlich gibt es aber natürlich noch einen viel wesentlicheren Punkt, der die große Gleichmacherei in der Union vorantreibt: Die Migration. Spätestens seit der großen Wanderbewegung des Jahres 2015, als alleine in diesem einen Jahr eine Million Flüchtlinge über das Mittelmeer zu uns strömten, begann in den großen Städten ein Bild der „Monokultur“ zu entstehen. Es waren bereits in den ersten Monaten hauptsächlich junge Männer aus der arabischen Welt oder aus Afrika, die sich in Parks und Bahnhöfen von Mailand bis Kopenhagen niederließen. Was die meisten Flüchtlinge mit allen vermeintlichen Bereicherungen und Problemen, die sie mit sich mitbrachten, bis heute nicht wissen können, ist, dass sie seit ihrer Ankunft unter dem Beifall der „Willkommensgesellschaft“ vor allem von Globalisten als Spielball eines perfiden Plans benutzt werden.

Taschenspielertricks

Flüchtlinge, so kann man meinen, wurden in jedem Land der EU zum Totschlagargument für die Abschaffung des „Eigenen“, des „Patriotischen“ und des „Heimischen“ stilisiert. Gelungen ist das mit Hilfe einiger sehr einfachen „Taschenspielertricks“ unter kräftiger Mithilfe der Medien. Jeder Mensch, jede Organisation und jede Partei, die sich über einen negativen Aspekt der Flüchtlingswelle äußert, wird bis dato sofort als „rechtsextrem“ oder gar als „Nazi“ diffamiert. Wer vor einer drohenden Islamisierung warnt, der ist „islamophob“.

Über Heimat selbst bestimmen

Wer eigene Werte seiner Heimat vor dem Einfluss von außen schützen will, wird als Feind ausgemacht. Mutmaßlich nicht wie vorgegeben, um Migranten zu schützen, sondern um die globalistischen Agenden voranzutreiben. „Für das Gedeihen der nationalen Kulturen ist eine gewisse Abgrenzung nach außen wichtig. Jeder soll in der eigenen Heimat selbst das Sagen haben. In der EU geht diese Selbstbestimmung verloren. Die Grenzen werden für Zuwanderer geöffnet, weil es den Großkonzernen nützt“, so das „Demokratiezentrum Wien“ weiter. Europa hat geschichtlich das Privileg genossen, nicht Objekt einer umfassenden kulturellen Kolonisierung von außen gewesen zu sein. Anders als Amerika, Afrika und große Teile Asiens, die kolonisiert und kulturell beherrscht und umgebaut wurden.

Millionen werden entwurzelt

Es gab in Europa Migration von Menschen und Kulturgütern, manchmal auch militärische Bedrohungen wie durch die Hunnen oder später das Osmanische Reich, aber nichts davon unterbrach die kulturelle Selbstorganisation des Kontinents auf der Grundlage von Vielfalt. Viele „Nostalgiker“ erinnern sich noch gerne an jene Zeit vor Schengen-Grenzen und dem Euro, als hinter jedem Grenzzaun noch eine völlig neue Welt auf den Reisenden wartete. Es wäre ein berechtigter und wünschenswerter Grundgedanke gewesen, diese Vielfalt der Völker unter dem Mantel einer Union zu schützen und zu erhalten. Doch stattdessen fühlen sich viele der 500 Millionen EU-Bürger nun gezwungen zuzusehen, wie ihre Wurzeln aus dem Boden ihrer Heimat gerissen werden. Doch der Widerstand gegen diese Entwurzelung wächst. Das Europa der Salvinis, Le Pens, Orbans, Vilimskys und Meuthens wird immer lauter.

„Die Völker recken die Köpfe“, stand auf einem Plakat zu lesen, als Matteo Salvini, Italiens Innenminister und Vizepremier, sein Projekt einer neuen Fraktion im Europaparlament, die sich „Europäische Allianz von Völkern und Nationen“ nennt, in Mailand vorstellte. Dieser schloss sich wenige Wochen vor der EU-Wahl, neben der österreichischen FPÖ, dem Rassemblement National aus Frankreich, der deutschen AfD, den „Finnen“ aus Finnland und der dänischen Dansk Folkeparti etwa auch die „Estnische Konservative Volkspartei“ (EKRE) an. Das kleine Land am Baltikum hatte zuletzt gerade einmal 60 Asylanträge im Jahr verzeichnet. 33 davon wurden abgelehnt. Womit bewiesen wäre, dass Migration alleine aber kein Grund ist, mit der aktuellen Entwicklung in der EU unzufrieden zu sein und Flüchtlinge alleine nicht zur Gleichmacherei der Kulturen beitragen.

Der europäische Traum

„Wir arbeiten für einen neuen europäischen Traum. Für viele Familien und Bürger ist die EU inzwischen zu einem Albtraum geworden. Wir arbeiten für Beschäftigung, Familienpolitik, Sicherheit, Umweltschutz und Zukunft der Jugendlichen. Wenn die EU nur auf Finanz, Bürokratie und auf reines Wirtschaftsdenken basiert, hat sie keine Zukunft“, brachte es Salvini auf den Punkt. Schutz der Außengrenzen, Kampf gegen Schlepperei und Terrorismus und eben vor allem auch der verlorengegangene Respekt für die nationalen Identitäten seien für den 46-jährigen Lega-Chef weitere Anliegen der neuen Allianz.

Europa der Vernunft

„Die veraltete Debatte über rechts und links, Faschisten und Kommunisten interessiert die 500 Millionen Bürger in Europa nicht, die überlassen wir den Historikern“, schrieb der Italiener den Globalisten noch eindringlich ins Stammbuch. Es soll ein Aufbruch in „Richtung eines Europas der Vernunft“ werden. Sich auf die historische Stärke der Vielfalt zu besinnen, könnte tatsächlich wohl viele Probleme lösen, die derzeit noch unüberwindbar scheinen.

Das Europa der Vielfalt ist durch die einfältige Politik der EU in Gefahr TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel