Feministische Politik oder naives Dilettieren?

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Grüne an der Macht

Feministische Politik oder naives Dilettieren?

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Trampolinsportlerin, angebliche Völkerrechtlerin und nunmehrige Außenministerin Annalena Baerbock trat an, alles viel besser, grüner und feministischer zu machen. Dabei zeigt sie sich zunehmend als Paradebeispiel für eine immer stärker zunehmende Inkompetenz in der Politik.

Die letzten großen Sprünge nach vorn scheinen der grünen deutschen Außenministerin Annalena Baerbock auf dem Trampolin geglückt zu sein. Seitdem dominieren Haltung – die ist zwar auch im Sport wichtig – und Moral statt Kompetenz und Fachwissen. So sieht die deutsche Außenministerin zwar den Iran “auf der falschen Seite der Geschichte” und kündigte auch Sanktionen gegen das Land an. Einmal wegen der Gewalt gegen die Proteste, und wohl auch, weil Teheran Waffen an Moskau liefert, aber ohne Fehltritt geht es dennoch nicht. Und dieser heißt Adnan Tabatabai und ist Iran-Berater der Ministerin. Sein Think-Tank “Carpo” erhält Förderungen vom Auswärtigen Amt und er selbst bezeichnet sich als “Berater” des Außenministeriums. Als “Iran-Experte” schaffte er es sogar in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk WDR.

Berater mit “Schlagseite”?

Doch ganz so rosa bzw. grün ist es dann doch nicht. Denn Vater Sadegh Tabatabai galt als Vertrauter Khomeinis, der gegen den Schah putschte und den jetzigen Gottesstaat errichtete. Als iranischer Diplomat schmuggelte er Waffen und Drogen für die Mullahs, konnte aber aufgrund seines Status nicht belangt werden. Das betrifft seinen Sohn Adnan – gelegentlich wird er als “Deutsch-Iraner” bezeichnet – nicht, denn Sippenhaftung gibt es zum Glück nicht mehr. Dennoch gilt Tabatabai Junior als dem Regime nahestehend. So warnt er immer wieder vor einer Einmischung von außen und verteidigte 2016 den Berliner Al-Quds-Tag, der mit antisemitschen Ausritten auffiel. Den Iran bezeichnete er auch euphemistisch als “regulierte Demokratie”. Es ist nicht das erste Mal, dass das Außenministerium durch Baerbock in die Schlagzeilen gerät. Zuletzt war es die zweifelhafte Personalie um Ex-Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan, die nun gut dotiert im Ministerium “Klima-Beraterin” spielt.

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