FP-Binder kritisiert linke Doppelmoral bei Kinderbetreuung

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Wichtige Maßnahme für heimische Familien

FP-Binder kritisiert linke Doppelmoral bei Kinderbetreuung

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„Familien haben viel zu stemmen. Das wird in der aktuellen Krise besonders deutlich“, meint die oberösterreichische Landtagsabgeordnete Sabine Binder (FPÖ) in einer Aussendung. Als Ehemann, Sohn und nicht zuletzt als werdender Vater weiß ich genau, was sie damit meint. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es viele junge Familien, die mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert sind.
Vor allem die Betreuung der Kleinen, ist immer wieder ein wichtiges Thema …

Ein Kommentar von René Rabeder

Positive Maßnahme

„Finanzielle Engpässe, Mehrfachbelastungen zwischen Beruf, Kinderbetreuung und Haushalt, schlechtere Job- und Gehaltsperspektiven, schlechteres Ansehen in der Gesellschaft, soziale Ausgrenzung, Altersarmut – all das kann vor allem Frauen blühen, wenn sie Kinder in die Welt setzen“, schreibt meine Kollegin Elsa Mitttmannsgruber in der kommenden Ausgabe des Wochenblicks (erscheint am 30. April), wo wir uns diesem komplexen und wichtigen Thema ausführlich widmen werden.

Was wahrscheinlich so gut wie jeder aus seinem persönlichen Umfeld kennt, ist, dass es leider von Gesellschaft, Medien und Politik nicht allzu viele Anreize gibt, überhaupt Kinder in die Welt zu setzen. Eine perfide Lebensrealität, wenn man sich vor Augen führt, wie gleichzeitig beispielsweise Einwanderung von Ausländern gefordert wird, um das zu kompensieren.

Umso erfreulicher und wichtiger ist daher natürlich jede einzelne Maßnahme, die Eltern das Leben leichter macht. Der Kinderbetreuungsbonus des Landes Oberösterreich ist so eine positive Maßnahme. Dieser wird Eltern (oder einem Elternteil) zuerkannt, die mit ihrem Kind im gemeinsamen Haushalt leben und den bis 13.00 Uhr beitragsfreien Kindergarten nicht nützen. Beantragt werden kann die Förderung mit dem 3. Geburtstag eines Kindes bis maximal zum Beginn des verpflichtenden Kindergartenjahres. 900 Euro gibt es bei dieser Förderung jährlich. Eine unheimlich wichtige Entlastung für viele Familien.

Linke Doppelmoral

„Der Kinderbetreuungsbonus ist ein Anerkennungsbetrag unseres Landes, mit dem zumindest in kleinem Umfang die selbsterbrachten Betreuungsleistungen unterstützt werden“, ist auch Sabine Binder von der Maßnahme überzeugt und führt aus, dass damit beispielsweise eine Fremdbetreuung wie etwa Tagesmütter mitfinanziert werden könne. Wichtig sei, dass die Wahlfreiheit der Eltern immer an erster Stelle stünde. Und genau darum geht es auch: Wahlfreiheit.

Umso schockierender ist, mit welcher Doppelmoral in dieser Frage etwa die SPÖ agiert. „Haimbuchners Herdprämie“ nennen es die Roten etwa despektierlich auf ihrer Homepage. Freilich lassen sie dabei völlig außer Acht, dass die Einführung des Kinderbetreuungsbonus am 1.1.2004 mittels einstimmigem Beschluss – also auch mit ihren Stimmen – geschah. Ebenso wurde die letzte Änderung der Förderrichtlinien, mit der die Förderhöhe von 700 auf 900 Euro gehoben wurde, von allen in der Oö. Landesregierung vertretenen Fraktionen (ÖVP, FPÖ, SPÖ und Grüne) beschlossen.
„In den zuständigen Gremien herrscht klarer Konsens, während in der Öffentlichkeit ein falsches politisches Spiel auf dem Rücken unserer Familien betrieben wird“, muss Binder also nicht ganz unrichtig abschließend feststellen.

„Wochenblick“ nach Ungarn

Ich persönlich würde mir neben dieser sehr gelungenen Maßnahme zur Unterstützung unserer Familien natürlich viele weitere wünschen. Vor allem der Blick nach Ungarn lohnt sich an dieser Stelle. Einen solchen Blick zu unseren Nachbarn werden wir in der kommenden Ausgabe auch wagen.

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