FPÖ fordert Sicherheitsgipfel nach islamistischem Terror-Anschlag

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"Haben davor immer gewarnt"

FPÖ fordert Sicherheitsgipfel nach islamistischem Terror-Anschlag

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Die FPÖ reagiert auf den islamistischen Terroranschlag in Wien. Man wolle dem Terror nicht weichen. Die Willkommenspolitik müsse beendet werden. In Kärnten will Gernot Darmann einen Anti-Terror-Sicherheitsgipfel einberufen. 

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl warnte angesichts des islamistischen Terroranschlags in Wien davor, sich in “Betroffenheitsrhetorik” zu üben: “Es braucht endlich Handlungen”.

Er habe stets vor der Gefahr des Islamismus gewarnt. Als Innenminister habe er alles daran gesetzt, gegen diesen vorzugehen. Auch aus den Bundesländern reagierten freiheitliche Politiker auf den entsetzlichen Anschlag, der mehrere Tote in der Wiener Partymeile rund um den Schwedenplatz forderte.

FPÖ-Chef Norbert Hofer fordert: “Die Zeiten, in denen diejenigen, die diese radikal-islamischen Entwicklungen in Österreich und in ganz Europa kritisch betrachten, diffamiert werden, müssen jetzt vorbei sein.”

Oberösterreich: Haimbuchner fordert Entzug der Staatsbürgerschaft für Gefährder

Aus Oberösterreich meldete sich der freiheitliche Vize-Landeshauptmann Manfred Haimbuchner zu Wort: “Als Bürger dieses Landes werden wir diesem Terrorismus niemals weichen und wir werden zeigen, dass wir gewillt sind, unsere Kultur, unsere Freiheit und unser Land notfalls mit allen Mitteln zu verteidigen.”

Haimbuchner sieht die freiheitlich-demokratische Gesellschaftsordnung in Gefahr: „Dieser Anschlag heißt Österreich in einer Realität willkommen, in der global vernetzte, islamistische Terroristen und die Staaten, die sie unterstützen, Europa destabilisieren und die Fundamente unserer Gesellschaftsordnung zerstören wollen.”

Zudem fordert Haimbuchner eine „politische und gesellschaftliche Diskussion”: Er möchte “die rechtlichen Grundlagen schaffen”, um islamistische Gefährder “die Staatsbürgerschaft zu entziehen”, sie leichter abschieben zu können.

Freiheitliche fordern Sicherheitsgipfel

In der Steiermark fordert der steirische FPÖ-Chef Mario Kunasek einen Anti-Terror-Sicherheitsgipfel. „Die Zeit von toleranzromantischen Positionen muss endgültig der Vergangenheit angehören“, erklärte er.

Der Kärntner FPÖ-Chef Gernot Darmann hofft, dass nach dem Anschlag “auch die letzten Zweifler hinsichtlich der Gewalt, die vom radikalen Islam ausgeht, wachrütteln.”

Die Politik könne jetzt nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, es brauche Politiker, die bereit sind, “klar und entschlossen gegen den radikalen Islam vorzugehen”, erklärte Gernot Darmann.

Nach Darmann sei es “zu wenig, nur Betroffenheit auszudrücken, denn seit Jahren ist die von den radikalislamischen Gefährdern ausgehende Gefahr bekannt und bisher hat sich die politische Mehrheit in Österreich verweigert, den Kampf gegen den radikalen Islam aufzunehmen.” Auch Darmann fordert daher einen Anti-Terror-Sicherheitsgipfel für Kärnten.

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