Führt die ÖVP eine geheime Buchhaltung?

Werbung

Werbung

Kostenobergrenze umgangen

Führt die ÖVP eine geheime Buchhaltung?

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Werbung

Mit seinen Recherchen bringt der „Falter” die Kurz-ÖVP ganz schön ins Schwitzen. Laut zugespielten Dokumenten wird die ÖVP auch dieses Jahr die Wahlkampfkosten-Grenze vorsätzlich sprengen. Möglich sei dies durch die Umdeklarierung gewisser Kosten. Es gäbe demnach eine öffentliche und eine geheime Buchhaltung.

Wahlkampf-Geschenke wie Kugelschreiber, Sonnenbrillen oder sogar Video-Produktionen würde die ÖVP nicht als Wahlkampf-Ausgaben, sondern als „allgemeine Ausgaben” verbuchen. Damit werden diese Summen aus dem Wahlkampf-Budget herausgerechnet. Laut internen Dokumenten habe die ÖVP offiziell nur 6,3 Millionen für den Wahlkampf veranschlagt, rechne aber mit ingesamt 9 Millionen. Ein Mittel ist auch eine Verbuchung vor dem gesetzlichen Stichtag. Dem Falter liegen eigenen Angaben zu Folge die Budgetberechnungen aus 2017 und 2019 vor, dies lässt ein Leck im ÖVP-Team vermuten.

Wer ist der Maulwurf?

Im Kurz-Team macht sich gerade große Nervosität breit, schließlich könnte jeder der Maulwurf sein. Zur Klärung des Sachverhaltes werden derzeit intern Daten ausgewertet. Gleichzeitig holt man gegen den „Falter” aus. ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer kündigte rechtliche Schritte gegen das Blatt an: „Es ist bedauerlich, dass wir diesen Schritt setzen müssen, da wir dies als Volkspartei nicht leichtfertig oder regelmäßig tun”. Doch hier wäre nun „eine Grenze überschritten” worden.

Führt die ÖVP eine geheime Buchhaltung? TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Ähnliche Artikel
Leider gibt es keine Ähnlichen Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel