Griechenland: Reparationsforderungen an deutsche Bundesregierung übergeben

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Wegen Schäden im Zweiten Weltkrieg

Griechenland: Reparationsforderungen an deutsche Bundesregierung übergeben

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Die griechische Regierung übergab der deutschen Bundesregierung einen Brief mit der Forderung an Reparationszahlungen. Laut Bild-Zeitung beläuft sich die Gesamtsumme auf 377 Milliarden Euro. Vor drei Jahren war eine griechische Expertenkommission noch auf 290 Milliarden Euro gekommen.

„In der Verbalnote fordert die griechische Regierung von Deutschland Verhandlungen darüber, wie die Angelegenheit der noch offenen Reparationen und Entschädigungen für den Ersten und Zweiten Weltkrieg gelöst werden soll“, so aus der griechischen Hauptstadt. Die Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras fordert Entschädigungen für den „Abbau von Fabriken“, „materielle Zerstörungen“ und die Rückgabe archäologischer Schätze.

Wahlkampfthema in Griechenland?

In Griechenland finden am 7. Juli erneute Parlamentswahlen statt, das Land befinde sich deshalb jetzt im Wahlkampf. In Umfragen liegt die konservative Nea Demokratia mittlerweile vor der Regierungspartei Syriza von Tsipras. Bereits 1960 hatte Deutschland 115 Millionen Mark an Griechenland für die Zeit der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg entschädigt.

Regierungssprecher Steffen Seibert stellte schon im April klar, dass Fragen nach Reparationen juristisch wie politisch abschließend geregelt seien. Reparationszahlungen von Staaten gegen Deutschland sind durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag rechtlich ausgeschlossen.

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