Griechenland will Migranten mit Wasser-Zäunen stoppen

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Netzte gegen Bootsflüchtlinge

Griechenland will Migranten mit Wasser-Zäunen stoppen

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Mit drastischen Mitteln will Griechenland zukünftig seine Küsten vor illegalen Migranten aus dem Meer schützen. Das Verteidigungsministerium veröffentlichte eine Ausschreibung für die Installation von Absperrmechanismen, „schwimmenden Schutzsystemen“ in der Ägäis.

Diese sollen im Notfall gegen Flüchtlinge eingesetzt werden, die aus der benachbarten Türkei kommen. Es soll sich dabei um „Barrieren oder Netze“ mit einer Länge von knapp drei Kilometern handeln, die von den griechischen Streitkräften angebracht werden sollen.

Völlig überfüllt

Die Netze sollen nach Angaben der Behörden einen halben Meter aus dem Wasser ragen und mit blinkenden Lichtern ausgestattet sein.

Mehr als 40.000 Menschen befinden sich derzeit in überfüllten Flüchtlingslagern auf den griechischen Ägäis-Inseln. Eigentlich haben diese Lager nur Kapazitäten für 6.200 Menschen.

Proteste gegen Migranten: “Geht endlich heim”

Auf den griechischen Inseln Lesbos, Chios und Samos kam es zuletzt zu Massenprotesten der einheimischen Bevölkerung gegen die Migranten (Wochenblick berichtete). “Auch wir haben Menschenrechte“, beklagte ein Bürgermeister auf Samos. Seit fünf Jahren dienen die Inseln als „Gefängnisse“ beklagen die Einheimischen. Die Migranten sollen endlich gehen, man wolle sie nicht mehr, das Leben auf den Inseln sei unsicher geworden.

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