„Grünschnabel“ Emilia Fester: Erst Impfhetze, dann Tiktok-Gekaspere, jetzt selbstgefälliger Opfermut

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Grüne Realitätsverluste

„Grünschnabel“ Emilia Fester: Erst Impfhetze, dann Tiktok-Gekaspere, jetzt selbstgefälliger Opfermut

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Die mit 24 Jahren jüngste Bundestagsabgeordnete Emilia Fester sorgt mit einem aktuellen Interview im „Spiegel mal wieder für Fassungslosigkeit und Kopfschütteln: Die Grüne schildert darin die angeblich unsäglichen Mühen und Plagen, die ihr die Abgeordnetentätigkeit auferlegen. Aufgrund der damit verbundenen Achtzig-bis-Neunzig-Stunden-Woche habe sie keine Hobbys mehr – und „opfere” ihre Jugend.

Für deutsche Arbeitnehmer und Unternehmer muss es wie Hohn klingen, was Fester in neuerlicher Gedanken- und Instinktlosigkeit da vom Stapel lässt: „„Letztendlich opfere ich auch meine eigene Jugend für diesen Job“, lautete ihr „bitteres” Fazit nach nicht einmal einem Dreivierteljahr als Parlamentarierin. Nichts sei mehr wie früher, jammert die grüne Wohlstandsgöre: Aufgrund eines Unfalls fahre sie nicht einmal mehr mit dem Longboard zu Presseterminen – obwohl ihr das immer dabei geholfen habe, „den Kopf freizubekommen.” Der scheint indes schon länger ziemlich frei von Inhalt und Intellekt zu sein, denkt man an Festers peinliche, tränenreich-hysterische Jungfernrede im Plenum während der Impfpflicht-Debatte zurück.

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Und jetzt also das Herumgeopfere als vom entbehrungsreichen Volksvertreterdasein herausgeforderte Jung-Politikerin. Zur Erinnerung: Als Abgeordnete erhält Fester eine Grundvergütung von monatlich 10.012,89 Euro, dazu 4.560,59 Euro steuerfreie Kostenpauschale, Freifahrt bei der Bahn und Fahrdienst. Für eine lebens- und realwirtschaftsfremde Nachwuchspolitikern in steueralimentierter Vollversorgung kein schlechter Deal.

Spott im Netz

So sehr scheint Fester auch nicht unter der Bürde ihrer Abgeordnetentätigkeit gelitten zu haben – sonst hätte sie keine Zeit gehabt für Fremdschäm-Aktionen, etwa alberne Tiktok-Videos und Herumgehampele in den sozialen Medien.

Und so verwundert es auch nicht, dass es viele Stimmen gibt, die sich ein entbehrungsreicheres Leben als das von Fester vorstellen können – vor allem für eine junge Frau, die über keinerlei Berufsausbildung, Studienabschluss oder relevante Berufserfahrung verfügt: Ein Twitter-User bezeichnete Festers Aussage als „maximal herablassend gegenüber allen, die für kleines Geld harter Arbeit nachgehen.“ Ein anderer meinte: „Und ich Depp habe meine Jugend nur für Schule, Studium und Nebenjobs in Spülküche und an der Uni geopfert …“

Weitere Reaktionen waren: „Mit 24 haben andere ihre Ausbildung fertig, eine Familie gegründet, sind bereits Eltern geworden und büffeln neben all dem für Zusatzqualifikationen, um jene Steuergelder zu erwirtschaften, für die sich Emilia opfert. Charakterlose Wohlstandsverwahrlosung.“

Wohlstandsverwahrlosung. Die meisten Arbeiterkinder, die sich kein Studium leisten können und gleich eine Lehre machen, opfern ihre Jugend unfreiwillig und wesentlich schlechter bezahlt.“

Niemand hat Fester gezwungen

Der CDU-Politiker Christoph de Vries drückte es unaufgeregter aus: „Ich glaube, die Bürger betrachten ein Bundestagsmandat, das mit rund 10 000 Euro monatlich honoriert wird, nicht als Opfer.“ Zwar arbeite man als Abgeordneter viel, doch das Mandat sei „eine große Ehre und eine Aufgabe, zu der einen niemand zwingt.“ Das ist der Punkt: Wer hat Fester denn gezwungen, zu kandidieren? Zumal so ziemlich jeder x-beliebige Zufallspassant auf der Straße vermutlich besser in ihrem Amt geeignet wäre als sie.

Vom Sprecher der Grünen Jugend hingegen kam natürlich Ermutigung für Fester und der bei den Grünen obligatorische Vorwurf einer „Kampagne“: „Lass dich von den Trollen und dem Mob nicht unterkriegen.“ Na sicher doch: Jetzt sind es wieder die Trolle, die Frauenfeinde und üblichen Hater. Ist klar. Dieselbe Masche wurde schon nach Festers zitierter Impf-Entgleisung abgespult.

Anfang des Monats hatte Fester sich erst beschwert, dass man „als Frau-speziell als junge Frau-im Bundestag teilweise nicht für voll genommen werde“, was ihr wiederum die Vorlage lieferte, sich zum Sexismus-Opfer zu erklären. Dass sie aufgrund ihres ganzen Habitus nicht für voll genommen wird, liegt völlig außerhalb ihrer Vorstellungskraft.

Taktisches Selbstmitleid

Ihr Selbstmitleid ist auch nichts Neues: Bereits während der hochtheatralischen Rede im März hatte Fester dem versammelten Plenum ihr Leid über die vielen Opfer geklagt, die die Corona-Pandemie ihr abverlangt hätte. So habe sie unter anderem weder ins Ausland reisen noch die Universität besuchen können. Kurz darauf stellte sich jedoch heraus, dass sie sich in Dänemark aufgehalten hatte und gar nicht an einer Hochschule immatrikuliert ist.

Ihre Unterstützer in den Medien (die auch schon über die Mogeleien Annalena Baerbocks bei deren Biographie bzw. aus Drittquellen zusammengeklaubten Buch großzügig hinweggesehen hatten) taten dies wie immer als Petitessen ab – und biegten die berechtigte Kritik an diesem absurden Gebaren zur üblichen männlich-weißen „Hetzkampagne” um. Den ewigen Opferstatus, der für ihre Partei und weite Teile ihrer Generation so typisch ist, hat Fester schon mustergültig verinnerlicht.

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