Härtere Zeiten: Bundespräsident stimmt Deutsche auf Verzicht ein

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„Solidarität“ mit Ukraine, deren Botschafter protestiert

Härtere Zeiten: Bundespräsident stimmt Deutsche auf Verzicht ein

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Bei einem Solidaritätskonzert für die Ukraine mit den Berliner Philharmonikern bereitete Bundespräsident Steinmeier die Bevölkerung auf schwierige Zeiten vor. Der ukrainische Botschafter blieb des Konzerts in Schloss Bellevue fern, aus Protest.

Da er positiv getestet war, konnte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dem Solidaritätskonzert nur über dem Bildschirm folgen. In einer Videobotschaft wandte er sich an die Gäste und bereitete sie auf schwierige Zeiten und Einbußen vor. Diese seien durch die Sanktionen unvermeidlich. “Wir werden bereit sein müssen, sie zu tragen, wenn unsere Solidarität nicht nur Lippenbekenntnis sei, wenn sie ernst genommen werden soll”, versuchte das Staatsoberhaupt zu vermitteln, wieso die Deutschen von massiven Engpässen und Preissteigerungen betroffen sind.

Ukrainischer Botschafter sieht in russischen Musikern Affront

„Und die ganze Wahrheit ist: Viele Härten liegen erst noch vor uns“, stimmte Steinmeier in die “Frieren für den Frieden”-Propaganda ein, zu der die Deutschen niemand nach ihrer Zustimmung gefragt hat. Fern blieb dem Konzert der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk. Auf Twitter begründete er dies damit, dass auch russische Musiker – auch als Solisten – bei dem Konzert auftraten: “Ein Affront. Sorry, ich bleibe fern.” Steinmeiers Sprecherin zeigte sich enttäuscht, da das Konzert die Möglichkeit gewesen wäre, ein gemeinsames Zeichen für die Ukraine zu setzen. Frieren sollen die anderen…

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