Hattmannsdorfer (ÖVP) im Interview: Christliche Werte für OÖ

„Wochenblick“-Sommergespräch

Hattmannsdorfer (ÖVP) im Interview: Christliche Werte für OÖ

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Der Landtagsabgeordnete Wolfgang Hattmannsdorfer ist seit 2013 Landesgeschäftsführer der OÖVP. Der 38-jährige studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler ist Vater von zwei Söhnen und bezeichnet sich selbst als „stolzen Urfahraner“. Die christlichen Wurzeln unseres Landes zu bewahren liegt ihm ganz besonders am Herzen.

Ein Interview geführt von Chefredakteur Christian Seibert

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Klare Erwartung an Zuwanderer

Wochenblick: Welcher Gedanke steckt hinter dem Integrationsleitbild, das das gemeinsam im oö. Landtag beschlossen wurde?

Wolfgang Hattmannsdorfer: Unserem Zusammenleben in Oberösterreich wird damit eine klare Orientierung gegeben. Es hat sich in den letzten Jahren einiges verändert, was die Herausforderung an die Integrationspolitik betrifft, weshalb wir jetzt in einem gemeinsamen Schulterschluss aller Parteien neue Leitlinien festgelegt haben: Neu ist, dass es eine klare Erwartung an Zugewanderte gibt: Das Erlernen der deutschen Sprache, das aktive Hinarbeiten auf die wirtschaftliche Selbsterhaltungsfähigkeit, die Akzeptanz grundlegender Werte wie Demokratie und die Gleichstellung der Geschlechter – sowie der Respekt vor der Landeskultur aber insbesondere auch gegenüber Amtspersonen, gegenüber Lehrern und gegenüber Polizisten.

Auf der anderen Seite hat die Aufnahmegesellschaft selbstverständlich die Pflicht, mit Angeboten zu unterstützen. Man kann nicht sagen: „Du musst Deutsch können“, wenn es dann keine Möglichkeit gibt, die Sprache zu erlernen. Was mich besonders freut, ist, dass es uns gelungen ist, im Leitbild auch einen Bezug auf die klar christliche Prägung unseres Landes zu verankern. Nicht in einer religiösen, sondern in einer kulturellen Hinsicht.

integrationsleitbild oberösterreich
FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr und OÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer präsentierten Anfang Juni das neue Integrationsleitbild der Öffentlichkeit. Es wird von allen Landtags-Parteien unterstützt.

Freiheit des Einzelnen

Wie stehen Sie zum neuen „Kreuzgebot“ in Bayern, das vorgibt, das in Amtsgebäuden Kreuze hängen müssen?

Ich bin der Meinung, dass das Kreuz ein Symbol unserer christlichen abendländischen Kultur ist. Man darf das nicht nur auf ein religiöses Symbol beschränken. Es geht auch darum, ein klares Signal zu senden: was ist unsere Herkunft, was ist unsere Prägung.

Steht ein solches Gebot in Oberösterreich zur Debatte?

Grundsätzlich bin ich ein Freund der Freiheit. Ich sehe es aber ähnlich wie die aktuelle Debatte, was das Kopftuch bei kleinen Kindern betrifft. Dort, wo junge Frauen gezwungen werden, ein Kopftuch zu verwenden und dieses quasi auch als religiöses Druckmittel fungiert, dort muss der Staat einschreiten. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des anderen beschränkt wird.

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