Hohes Schuldenniveau: Österreich droht Finanzkollaps

Hohes Schuldenniveau: Österreich droht Finanzkollaps

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Wir befinden uns in einem „Bermudadreieck“ zwischen geringem Produktivitätswachstum, hohem Schuldenniveau und engem Handlungsspielraum in der Geldpolitik.

Ein Kommentar von Dr. Herbert Samhaber

Bei einem 0-Zinsniveau sollte das Wachstum eigentlich wesentlich stärker sein als dies in der aktuellen Situation der Fall ist. Das Schuldenniveau in Österreich und Europa ist immer noch rekordverdächtig hoch.

Europa hofft nicht unterzugehen

Mit einem Leitzins auf 0 und einem Anleihenkaufprogramm, das laufend frisches Geld ins Finanzsystem spült, hat die Europäische Zentralbank ihr Arsenal bereits zu weiten Teilen ausgeschöpft. In diesem „Bermudadreieck“ manövriert Europa ein wenig ziel- und planlos hin und her und hofft, nicht wie die Titanic einen Eisberg zu rammen und unterzugehen.

„Vor Schulden, die man gemacht hat, auch Staatsschulden, kann man nur eine Zeitlang davonlaufen, eingeholt wird man schließlich doch.“ Dieser Satz von Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedman bewahrheitet sich für uns schon jetzt. Wir befinden uns in einer finanziellen Repression in Form einer Art „Steuer“.

Politiker befinden sich in einer Zwickmühle

Diese „Steuer“ wird durch die Differenz zwischen Realzinsen für „vermeintlich“ konservative Anlagen wie Sparguthaben und österreichische Staatsanleihen nach Steuern auf der einen Seite und der Inflation auf der anderen Seite automatisch eingehoben.

Politiker, die lediglich an die nächste Wahl denken, befinden sich in einer Zwickmühle.

Eigentlich sollten sie langfristig denken, Schulden abtragen und schön langsam die Zinsen erhöhen. Für den Abbau der Schulden hat der Staat z.B. die Stellschraube Budget und kann diese Schulden durch Steuererhöhungen ausgleichen oder im Budget Umverteilungen vornehmen. Eine Umverteilung bedeutet aber immer auch jemandem etwas weg zu nehmen.

Das Resultat: langjähriges geübtes „Durchwurschteln“

Das Drehen an diesen Schrauben wird wohl kaum die Popularität eines Politikers steigern, es sei denn es handelt sich um eine Verwaltungsreform, die leider in der Regel an internen Widerständen scheitert, weil sie ohne Einschnitte im eigenen Apparat kaum geht. Das Resultat ist ein in unserem Land langjährig geübtes „Durchwurschteln“ – politisch bleibt alles beim alten, nur nicht zu viel in Angriff nehmen oder verändern – mit der Methode wird es sich schon irgendwie ausgehen, denkt der „Durchwurschtler“.

Man kann es den Politikern nicht verdenken, dass sie an der Macht bleiben wollen. Sie sind auch nur Menschen. Es braucht schon sehr viel Überwindung und Charakterstärke das eigene Wohl so zurückzuschrauben und unpopuläre, aber nötige Schritte zu setzen.

Langfristig versenken wir Österreich und Europa

Selbst wenn Einzelne das versuchen, können sie immer noch an internen Widerständen scheitern. Langfristig versenken wir Österreich und Europa so im erwähnten „Bermudadreieck“. Privat kann man zumindest in der Form für einen Systemcrash vorsorgen, in dem man seine Reserven auf viele Beine stellt und nicht nur auf die Einlagensicherung für Sparguthaben vertraut.

Ein Baustein ist für mich ein verwaltetes Wertpapierdepot. Breit gestreute Investments im Aktienbereich bergen Risiken, doch bieten sie historisch betrachtet langfristig gute Chancen zumindest die Kaufkraft zu erhalten. Entscheidend sind für mich Disziplin und Streuung. Man kann auch einen Vermögensverwalter wie mich beauftragen, der die Investition betreut und anpasst.

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