Ibiza-Affäre: Das dreckige Spiel deutscher Medien

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Wer steckt dahinter?

Ibiza-Affäre: Das dreckige Spiel deutscher Medien

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Die Presse ist die vierte Gewalt im Staat. Durch objektive Berichterstattung und investigativem Journalismus informieren die Medien über die Regierungstätigkeit und erfüllen damit die Rolle des neutralen „Überwachers”. Wenn die Medien aber eigene Interessen in den Vordergrund stellen oder gar zum Instrument dubioser Kräfte werden, wird es brandgefährlich!

Ein Kommentar von Laila Mirzo

Das Ibiza-Video löste erst einen persönlichen Skandal des gestürzten Vizekanzler Heinz-Christian Strache aus und trat dann ein politisches Erdbeben in Österreich los. Klar, dass die Medien sich wie trunken auf jedes Detail und jede peinliche Enthüllung stürzten. Auffällig dabei war aber das außerordentlich große Interesse ausländischer Medien am österreichischen Polit-Drama.

Keiner fragt, wer es war!

Allen voran „Der Spiegel” und die „Süddeutsche Zeitung” lag die Verbreitung der zusammengekürzten Inhalte des Videos sehr am Herzen. Doch in der ganzen Dichte der Berichterstattung, in der gesamten Informationsflut der Mainstream-Medien vermisste man die entscheidende Frage: Wer steckt hinter der Video-Falle?

Spin Doktoren oder Geheimdienste?

Zu diesem Zeitpunkt kann man über die Drahtzieher der Video-Falle nur spekulieren. Waren es engagierte Spin Doktoren oder gar ein ausländischer Geheimdienst? Über diese Fragen schweigen sich die meisten Medien laut aus. Dazu kommt, dass deutsche Politiker nur Stunden nach Veröffentlichung der Videoaufnahmen, Neuwahlen in Österreich forderten. Nun, abgesehen von einer, mehr als unangebrachten Einmischung in innerstaatliche Angelegenheiten, hat das große Interesse der Deutschen einen verdächtigen Beigeschmack. Denn die Politkrise in Österreich und das Scheitern der Koalition, kommt für Angela Merkel vor den EU-Wahlen gerade richtig.

Schlag gegen die europäische Rechte

Das Zurückhalten des Skandal-Videos über fast zwei Jahre, lässt erfahrene Strategen hinter der Aktion vermuten. Man hätte ja die Option gehabt, das Video-Material noch vor den Nationalratswahlen 2017 zu veröffentlichen und damit von Vorhinein eine Regierungsbeteiligung der FPÖ sabotieren können. So hat man ihnen einen Vorsprung gegeben, dann zeitnah zu den EU-Wahlen in einer beispiellosen Dirty Campaigning-Aktion sämtliche FPÖ-Politiker diskreditiert und an den öffentlichen Pranger gestellt und zum „Finale” der Spitze der Partei quasi den Todesstoß verpasst. Dabei ging es um Österreich per se nur am Rande! Der eigentliche Schlag gilt dem neuen Bündnis der europäischen Rechte. Die „Europäische Allianz der Völker und Nationen” unter der Federführung des italienischen Lega-Chefs, Matteo Salvini, verspricht bei der Wahl am Sonntag 25 Prozent der Stimmen für sich zu gewinnen. Damit wären die rechten Parteien stärker als die Sozialisten und gleichauf mit den christdemokratischen Volksparteien. Aus Sicht einer Angela Merkel oder eines Emmanuel Macron der blanke Horror!

Eine funktionierende und sehr erfolgreiche Koalition zwischen einer Volks- und einer rechten Partei in Österreich musste also weg! Damit versucht man auch dem gesamten rechten Bündnis einen schwächenden Schlag zu versetzen. Wem dies sehr gelegen kommt, kann man sich ja denken…

 

 

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