„Ibiza“-Lockvogel soll für Bundeskriminalamt gearbeitet haben

Dubiose Verbindungen sorgen für Aufsehen

„Ibiza“-Lockvogel soll für Bundeskriminalamt gearbeitet haben

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Die Hintergründe zum „Ibiza-Video“ nehmen immer kuriosere Formen an. So soll einer der Lockvögel des Videos, der Detektiv Julian H., im Fall eines Zigarettenschmuggels im Jahr 2013 mit dem Bundeskriminalamt (BK) zusammengearbeitet haben.

Das geht aus einem Bericht des Portals „Fass ohne Boden“ hervor, dem tausende Dokumente zugespielt wurden. Demnach soll Julian H., der als einer der Drahtzieher des „Ibiza-Videos“ gilt, bereits seit Jahren mit dem BK zusammengearbeitet haben. Kurios: Auf das Portal soll Druck ausgeübt worden sein, das Material wieder von der Seite zu nehmen.

Kickl empört

FP-Klubobmann Herbert Kickl sieht in dieser Verbindung einen „einen Skandal, der die Methoden der obersten Kriminalpolizei-Behörde Österreichs massiv ins Zwielicht rückt“. Dass das BK offenbar bereits seit Jahren auf Ermittlerebene ausgerechnet mit jenem Mann eng zusammenarbeite, der einer der Hauptproduzenten des mutmaßlich illegal erstellten Ibiza-Videos sein soll, sei in höchstem Maße erschütternd, argumentiert Kickl.

Kontakte auch ins BVT

Zuletzt wurde bekannt, dass Julian H. auch gute Kontakte zum Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) unterhalten haben soll. Herbert Kickl äußerte sich erst kürzlich in einem „Wochenblick“-Interview zum BVT. In diesem hat der Ex-Innenminister Teile des Dienstes als „Privat-Geheimdienst“ der ÖVP bezeichnet.

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