Im Parlament: Brite nennt EU-Funktionäre „unbedeutende Nullen“

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Im Parlament: Brite nennt EU-Funktionäre „unbedeutende Nullen“

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Vergangene Woche wurde der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán in das EU-Parlament zitiert, musste sich für seine Politik rechtfertigen. So kritisierten linke und liberale EU-Funktionäre seine Asyl-Politik sowie das geplante Hochschulgesetz in Ungarn.

Der Brite Nigel Farage, Vorsitzender der Fraktion “Europa der Freiheit und der direkten Demokratie”, hielt dagegen eine flammende Verteidigungsrede. Das Video der mit viel Humor vorgetragenen Rede begeistert jetzt die Internet-Gemeinde!

EU-Funktionäre attackierten Orbán

“Sie kommen bereitwillig immer wieder hierher, um sich von unbedeutenden Nullen attackieren und beschimpfen zu lassen, die wollen, dass sich Ungarn ihrem Willen beugt und nicht dem des ungarischen Volkes oder seinen gewähltem Präsidenten”, wendet sich der ehemalige Vorsitzende der EU-skeptischen Partei UKIP an Orbán.

Der in Ungarn sehr beliebte Orbán musste sich zuvor von verschiedenen EU-Parlamentariern scharfe Kritik gefallen lassen. “Sie sind ein intelligenter Mann – hören Sie auf, mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen”, riet ihm Farage hinsichtlich seiner Bereitschaft, sich weiterhin im EU-Parlament zu erklären.

“Ihnen wird nie vergeben werden”

Die nicht von den Völkern Europas gewählte EU-Kommission würde nun das “gottgleiche Wesen” Macron, den umstrittenen, EU-nahen französischen Präsidentschaftskandidaten, unterstützen. Und die Vertreter der EU würden nicht aufhören, sich in die Angelegenheiten des ungarischen Volkes einzumischen.

“Ihnen wird nie vergeben werden, Sie sind in ihren Augen ein Sünder”, erklärt Farage Orban das Verhalten der EU-Funktionäre. Die stark umstrittene Universität von George Soros, gegen die Orbán nun vorgeht, sei eine “maskierte Propaganda-Maschine”. Der Brite lobt Ungarns Ministerpräsident für dessen Entscheidung, Merkels Asyl-Willkommenspolitik nicht zu unterstützen und deren fatale Folgen nicht mittragen zu wollen.

Die EU hingegen sei nicht zu reformieren, Institutionen wie das EU-Parlament würden von “Fanatikern” geleitet werden. “Ein Nationalstaat kann nicht daneben existieren”, unterstreicht Farage mit Nachdruck.

Farage schlägt Referendum zum EU-Austritt vor

Dann spricht er Orban erneut an: “Sie waren mutig genug, eine Volksbefragung zu den Asyl-Quoten durchzuführen. 88 Prozent der Wähler stimmten Ihnen zu! Es wäre jetzt nur logisch, wenn Sie dem ungarischen Volk nun die Gelegenheit geben würden, über die weitere Mitgliedschaft Ungarns in der EU abzustimmen.” Mit einem Schmunzeln beendet der gewitzte und redegewandte Brite, der den Austritt Großbritanniens aus der EU wesentlich auf den Weg gebracht hatte: “Wer weiß? Vielleicht gehören Sie bald auch zum BREXIT-Klub? Dann können wir diesen Nonsens hinter uns lassen!”

Für seine Rede erntet Farage im Internet viel Beifall: Auf Youtube wurde sie bereits mehr als 83.000 Mal angeschaut! Auf Facebook bekam das Video tausende “Gefällt mir”, wurde sehr oft geteilt.

Die vollständige Rede:

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