Industriellen-Vereinigung OÖ: Anschober kein Partner für Wirtschaft

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Kritik an Asyl-Lehrlingen

Industriellen-Vereinigung OÖ: Anschober kein Partner für Wirtschaft

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Aufregung um Asyl-Landesrat Rudi Anschober: In einem Zeitungsbericht wurde er vergangene Woche als „Verbündeter“ der Wirtschaft bezeichnet. An dieser Behauptung stößt sich die Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ), die zu einem heftigen Gegenschlag ausholte.

Besonders Axel Greiner, Präsident der oberösterreichischen IV, ortet „massive Meinungsverschiedenheiten zwischen der Position des grünen Landesrates und der IV OÖ“.

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Axel Greiner fordert Umdenken

Greiner sieht vor allem im Vorhaben, dem Fachkräftemangel in Oberösterreich durch die Lehrausbildung von Flüchtlingen entgegenwirken zu wollen, „eine nicht geeignete Maßnahme“.

In der Migrationspolitik fordert Greiner zu einem Umdenken auf und sieht die dringende Notwendigkeit „eine moderne Strategie der qualifizierten Zuwanderung“ zu entwickeln. Demnach habe es Österreich seit der EU-Osterweiterung nicht geschafft, für qualifizierte Zuwanderer attraktiv zu sein, sondern habe „mehrheitlich gering qualifizierte Menschen aus dem Ausland angezogen.“

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Am 2. Dezember veranstaltete Anschober die „Erste Regionalkonferenz für Integration“ in Hagenberg. Freudig sprach der Grünen-Politiker und Landesrat von einem „Integrations-Marathon“.

Bekämpfung der illegalen Migration

Auch zu einem anderen Lieblingsthema des grünen Landesrates bezieht der Chef der IV OÖ klar Stellung: „Betriebe wissen, ob eine zugewanderte Person geringe Chancen auf Asyl hat. In diesen Fällen eine Lehrausbildung zu starten, ist verantwortungslos und hebelt den Rechtsstaat aus“, nimmt Greiner auch die Unternehmer in die Pflicht.

Besondere Hoffnung setzt die IV OÖ auf den EU-Ratsvorsitz Österreichs, bei dem Fortschritte bei der Bekämpfung der illegalen Migration und der Außengrenzsicherung erhofft werden. Sollten diese ausbleiben, sieht IV-Präsident Greiner weitere ungesteuerte Migrationsströme auf Europa zukommen, die seiner Ansicht nach aus gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Sicht auf Dauer nicht zu bewältigen sein würden.

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