Angehörige erschossen: Familien müssen die Munition bezahlen

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Angehörige erschossen: Familien müssen die Munition bezahlen

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Immer wieder flattern iranischen Familien Rechnungen ins Haus. Die Regierung hatte ihre Anverwandten im Rahmen von Demonstrationen erschießen lassen. Nun sollen die Hinterbliebenen die Munition bezahlen. Ein Sittenbild, das im Westen unbegreiflich erscheint. 

Bei den regierungskritischen Demonstrationen der letzten Wochen wurden laut der Oppositions-Webseite “Kalemeh” bis zu 366 Menschen mit scharfer Munition erschossen. Die selbst nicht unumstrittene NGO Amnesty International berichtete, dass die Regierung die dafür verwendete Munition in Rechnung stelle, wenn die Leichen der Getöteten an ihre Verwandten übergeben werden. Als Begründung würde dabei auch “Sachbeschädigung” angegeben. Die Mentalität im nahen Osten dürfte sich schon grundlegend von der in Westeuropa unterscheiden, wo selbst ein Toter bei einer Demonstration zu schweren politischen Krisen führen kann.

Beerdigungen und Gespräche mit den Medien verboten

Zudem würden die Hinterbliebenen ermahnt, keine Beerdigung durchzuführen oder mit den Medien zu sprechen. Es soll auch Fälle geben, wo die Toten nicht an ihre Familien ausgehändigt werden. Umso unerklärlicher ist, dass die deutsche Bundesregierung geflohene Christen in den Iran zurück abschiebt, während islamistische Gefährder in der Regel ein Bleiberecht erhalten. 

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