Islam-Verbund fordert von UNO: Islamophobie mit Rassismus gleichsetzen

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Islam-Verbund fordert von UNO: Islamophobie mit Rassismus gleichsetzen

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Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), mit Sitz in Saudi-Arabien, lässt jetzt mit einer interessanten Forderung aufhorchen: die UNO solle künftig „Islamophobie“ mit Rassismus gleichsetzen und dazu eine Sonderversammlung einberufen. Sie solle zudem einen UNO-Sonderberichterstatter einsetzen, um diese Bedrohung in westlichen Ländern zu beobachten und zu bekämpfen. Die OIC hat 56 Mitgliedstaaten, ca. die Hälfte davon aus Afrika, auch Albanien ist dabei.

Ein Beitrag von Kornelia Kirchweger

Zunahme von Islamophobie sei „abscheulicher Rassismus“

Die OIC müsse mit einer umfassenden Strategie gegen die Dämonisierung und Verunglimpfung des Islam und der Muslime kämpfen, hieß es auf der Konferenz. Der pakistanische Außenminister Shah Mahmood Qureshi sieht es viel drastischer: die Zunahme von Islamophobie in westlichen Ländern und Indien manifestiere sich in einem „abscheulichen Rassismus“. Die internationalen Medien müssen aufhören, negative Stereotype über Muslime zu verbreiten, berichtet „The Express Tribune“, unter Berufung auf Radio Pakistan.

Ist Christianophobie kein Rassismus?

Was genau „Islamophobie“ ist, wagt keiner so genau zu definieren. Das Wort ist heute ein beliebiger Kampfbegriff und Universalkeule gegen jede Kritik am Islam – auch wenn sie berechtigt ist. Islamophobie mit Rassismus gleichzusetzen ist absurd. Religion hat nicht mit „Rasse“ zu tun: Muslime kommen aus verschiedensten Ländern und leben überall in der Welt.

Zudem müsste dann dasselbe für „Christianophobie“ gelten. Die Benachteiligung von Christen in islamischen und zunehmend islamisierten Ländern in Afrika, der arabischen Welt und zunehmend auch in Europa ist kein Geheimnis. Für Papst Franziskus war das leider bis heute kein Thema.

Scharia-Land Brunei: Homosexuelle zu Tode steinigen

Wie doppelzüngig die OIC-Forderung, aber auch die Haltung der Politisch Korrekten Internationale ist, zeigt ein anderes Beispiel: Im Sultanat Brunei gilt seit 2014 die Scharia. Brunei ist auch Mitglied der UNO, die Menschenrechte über nationales Gesetz stellt. Auf Erlass des Sultans Hassanal Bolkiah sollen dort ab nächstem Monat Homosexuelle zu Tode gesteinigt werden. Dasselbe gilt für Ehebruch, Vergewaltigung und Sodomie.

Obwohl das Scharia-Recht damit gegen die UNO-Menschenrechte verstößt, weil jeder das Recht haben soll, seine sexuelle Orientierung zu leben, herrscht hier das große Schweigen. Andererseits aber auch wieder verständlich: die UNO würde es riskieren, als „rassistisch“ angeprangert zu werden.

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