Kanadas Premier hofft auf Wahlsieg mit Stimmen der Muslime

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Einwanderungsminister: viel mehr Migranten müssen ins Land

Kanadas Premier hofft auf Wahlsieg mit Stimmen der Muslime

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In Kanada wird am 21. Oktober gewählt. Weil Umfragen die oppositionelle Konservative Partei in Führung sehen, richtete der links-liberale Premier, Justin Trudeau, einen fast panischen Aufruf an die Muslime im Land: sie sollen ihn bei bei der Wahl unterstützen. Passend dazu kündigte Einwanderungsminister Ahmed Hussen, selbst Flüchtling aus Somalia, eine massive Aufstockung der Migranten an. 

Ein Beitrag von Kornelia Kirchweger

Muslime sollen Opposition unterwandern

Schon 2015 gelang Trudeau der Wahlsieg nur mit Hilfe der Muslime. Jetzt hat er einen neuen Plan: er forderte die konservativen Muslime in den Gemeinden auf, Wahlkampf zu machen und für die Konservative Partei zu kandidieren. Damit soll erreicht werden, dass künftig keine Partei mehr islamkritisch oder islamfeindlich auftreten kann. Zu Deutsch: derart gewählte „Aufpasser“ sollen die Oppositionsparteien von innen her „umdrehen“.

Einwanderungsminister: mehr Migranten müssen her

Einwanderungsminister Hussen kündigte am UNO-Weltflüchtlingstag an, die Zahl der Migranten in Kanada massiv aufstocken zu wollen. „… ich sage es ganz offen, egal in welcher Position ich bin, ich werde alles daransetzen, die Zahl der Flüchtlinge Jahr für Jahr zu erhöhen“. Dazu will er auch „Wirtschaftsflüchtlinge“ vor allem aus Kenia und dem Nahen Osten ins Land holen. Den Begriff „Illegale“ lehnt Hussen prinzipiell ab.

2018 nahm Kanada 28.100 „Flüchtlinge“ aus dem UNO-Umsiedlungsprogramm auf. Die höchste Zahl unter all jenen Ländern, die sich an diesen Quoten beteiligen. 2019 wird diese Zahl schon auf knapp 30.000 steigen. Dazu kommen Asylwerber, die einen Schutzstatus erhalten.

Trudeau: Luxus-Leben mit Steuergeld und Urlaub auf Aga Khan-Insel

Premier Trudeau hat derzeit auch andere Sorgen, weil einige Untersuchungen gegen ihn laufen: in einem Fall, weil er auf Kosten der Steuerzahler für Essen und fünf Flüge 384.000 US-Dollar ausgab. Im anderen Fall, weil er samt Familie den Urlaub auf einer Privatinsel von Aga Khan verbrachte. Dieser ist das Oberhaupt der ismailischen Muslime, mit rund 15 Millionen Anhängern in 25 Ländern. Khans Vorfahren stammen angeblich direkt vom Propheten Mohammed ab. Khan ist Brite, Multimillionär, Unternehmer und Philantrop. Er liebt schnelle Pferde und schöne Frauen und ist politisch im Sinne seiner Religion in vielen Ländern aktiv. In Kanada hat er eine Aga Khan-Foundation.

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