Kommentar: Kein Pardon für die Fallensteller des Ibiza-Videos

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Kommentar: Kein Pardon für die Fallensteller des Ibiza-Videos

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Für 63 Prozent der Österreicher übt das Ibiza-Video keinen Einfluss auf ihre Wahlentscheidung aus, las ich kürzlich das Ergebnis einer repräsentativen Meinungsumfrage in einer APA-Meldung.

Ein Kommentar von Kurt Guggenbichler

Aufregungsbereite Mainstream-Journalisten

Damit dürfte die Mehrheit der Österreicher gescheiter sein als jenes Häuflein von stets aufregungsbereiten Mainstream-Journalisten, die aufgrund der Äußerungen zweier angeheiterter Politiker die Demokratie dieses Landes gefährdet sahen.

“Agent Provocateurs”

Doch den verbalen Schmarren, den die beiden geäußert hatten, übersteht dieses Land ebenso locker wie dies auch die unfreiwilligen Zuhörer eines sonntäglichen Stammtisch-Geschwafels tun. Was die Demokratie in diesem Fall aber tatsächlich gefährdet, sind die „Agents Provocateurs“, die diese Ibiza-Falle initiiert und alles heimlich mitgefilmt haben.

Ausspähung von ÖVP-Daten

Der Zweck war klar. Man wollte die betroffenen Politiker Gudenus und Strache und ihre FPÖ diskreditieren. Doch die dabei angewendeten Mittel heiligt dieser Zweck nicht. Das gilt auch für die Ausspähung der ÖVP-Daten, die offenbar ebenfalls mit krimineller Energie beschafft wurden.

Sollte diese Methode Schule machen, weil unliebsame politische Gegner damit gut fertig gemacht werden können, haben Demokratie und politische Willensbildung wirklich ein Problem. Ob das auch die gescheiten Mainstream-Journalisten zu erkennen vermögen?

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