Keine Baumängel in Aistersheim: Kongress findet wie geplant statt

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Falscher Verdacht

Keine Baumängel in Aistersheim: Kongress findet wie geplant statt

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Die Baumängel im Schloss Aistersheim sind frei erfunden, der Kongress der Verteidiger Europas kann nun wie vorgesehen am 3. März über die Bühne gehen. Das wurde heute nach einem Lokalaugenschein am Veranstaltungsort von Bürgermeister Rudolf Rinner (ÖVP) klar entschieden.

Ein Exklusivbericht von Kurt Guggenbichler

Die von dem Linzer Uwe Sailer erhobenen Vorwürfe der schweren Baumängel entbehren nach Ansicht der Bausachverständigen Baumeister Christoph Mayr (Hofkirchen) wie auch des Statikers DI Johann Weilhartner (Ried) und des beratenden bautechnischen Amtssachverständigen i.R. DI Ingomar Lehner (Linz) jeder Grundlage.

Karl Birnleitner, der Sohn des Schlossbesitzers, wirft Uwe Sailer vor, zur Untermauerung seiner an den Haaren herbeigezogenen Anschuldigungen, Fotos möglicherweise manipuliert zu haben.

Bilder manipuliert

Damit meinte er die auf den Bildern zu sehenden schwarzen Wasserflecken an den Außenmauern, die es in Wahrheit gar nicht gebe. Davon hätte sich auch Bürgermeister Rinner leicht überzeugen können, betont Birnleitner Junior, womit man sich das ganze Theater und auch den Presserummel erspart hätte.

Vorwürfe sind vom Tisch: Bürgermeister Rudolf Rinner mit dem Schlossbesitzer, dessen Beratern und Baufachleuten bei der heutigen Besichtigung im Schloss Aistersheim.

Angesichts der Brisanz der Veranstaltung, wollte er auf Nummer sicher gehen, argumentierte der Bürgermeister, der nach Auffassung des Schlossbesitzers eigentlich eine Verschwiegenheitspflicht gehabt hätte. Stattdessen habe er dann sogar in der Presse lesen müssen, welche Farbe seine Vorhänge hätten, ärgert sich Birnleitner Junior.

Rätselraten gab es unter den Fachleuten über die Motive Sailers, der ein Problem konstruierte und unterstellte, das es in Wahrheit gar nicht gebe, wie Weilhartner feststellte.

Juristische Folgen?

Das sei eine Irreführung der Behörden und eine mutwillig herbeigeführte Beschäftigung von Leuten, die besseres zu tun gehabt hätten, ist er sich mit seinen Kollegen einig.

Sämtliche Fachleute und Anwesenden beim heutigen Lokalaugenschein rieten dazu, Sailer wegen seiner unhaltbaren und leichtfertig ausgesprochenen Vorwürfe zu verklagen. Unverständlich für den Schlossbesitzer ist es auch wie unreflektiert viele Medien die Vorwürfe Uwe Sailers aufgegriffen haben.

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