Kurz betont: Österreich wird 450 Boots-Migranten nicht aufnehmen

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Klares Zeichen gegen Verteilungspolitik

Kurz betont: Österreich wird 450 Boots-Migranten nicht aufnehmen

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In einem Brief an den italienischen Ministerpräsidenten sprach sich Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Dienstag gegen die Aufnahme von weiteren 450 Migranten aus.

Zuvor hatte der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte aufgerufen, dass sich alle EU-Länder an der Aufnahme der 450 Afrikaner beteiligten sollten, welche am Montag das europäische Festland erreichten.

Schutz der Außengrenzen

Sebastian Kurz argumentierte, dass Österreich in den letzten Jahren mehr Asylbewerber aufgenommen hat, als die meisten anderen EU-Länder und lehnte damit weitere Aufnahmen ab. Seit 2015 hat Österreich rund 150.000 Asylanträge angenommen. Bei jedem sechzigsten Staatsbürger handelt es sich somit um einen neuen Einwanderer.

Kurz verwies in seinem Schreiben auf die Dringlichkeit verstärkter Außengrenzen. Italien müsse als Erstaufnahmeland von der Europäischen Union unterstützt werden. Der Grenzschutzbehörde Frontex müsse ermöglicht werden stärker mit nordafrikanischen Staaten zusammenzuarbeiten.

afrikaner illegal wohnung
Seit der Asyl-Krise von 2015 reisten viele Schwarzafrikaner illegal über das Mittelmeer nach Europa ein.

Zusagen aus Deutschland und Frankreich

Sowohl Deutschland als auch Frankreich erklärten sich bereit dafür einen Teil der Migranten aufzunehmen. Auch Spanien, Portugal, Malta und Irland sollen sich an der Aufnahme beteiligen.

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