Lachhaft: „Griechenlandhilfe kostet uns keinen Cent“

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Lachhaft: „Griechenlandhilfe kostet uns keinen Cent“

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Längst vergessen ist diese Aussage der ehemaligen Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP)  – der Steuerzahler wird das noch teuer bezahlen müssen.

248 Milliarden Euro! Soviel haben die drei Rettungspakete an Griechenland bislang verschlungen. Gerettet wurden damit die Euro-Banken. Investoren bezweifeln längst, dass die Steuerzahler das Geld jemals wiedersehen werden.

IWF könnte sich zurückziehen

Der „Internationale Währungsfond“ (IWF) glaubt auch nicht, dass die Griechen ihre enormen Schulden jemals zahlen könnten. Nach dem Entwurf eines IWF-Papiers zu Griechenland wird die Schuldenquote von etwa 160 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2030 auf 275 Prozent im Jahr 2060 steigen. Das würde im Klartext bedeuten, dass die Schulden in 1000 Jahren nicht zurückgezahlt werden können. Im Gegenteil: Durch den exponentiellen Anstieg der Schuldzinsen würde Griechenland für alle Zeit in den Schulden feststecken.

Im Parlament: Kostet „keinen Cent“!

2011 erklärte die damalige Finanzministerin Fekter (ÖVP) man borge Geld gegen Zinsen und verpflichte Griechenland zu einem Reformprogramm. Die „Griechenland-Hilfe“ koste Österreich deshalb „keinen Cent“. Tatsächlich konnten die Griechen aber das „Reformprogramm“ nie durchsetzen. Wenn Griechenland jetzt von Deutschland und dem IWF fallen gelassen wird, dürfte dies zu einer erneuten Euro-Schwächung führen.

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