Seiberts Chefsache: Links-linke Magier und allerhand Gaukeleien

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Seiberts Chefsache: Links-linke Magier und allerhand Gaukeleien

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In der Medienbranche ist links heutzutage mit link gleichzusetzen, wie wir im Fall des ehemaligen Spiegel-Autors Claas Relotius gesehen haben.

Ein Kommentar von Chefredakteur Christian Seibert

Dieser hat offenbar den Beruf des Journalisten mit jenem des Zauberers verwechselt, indem er rein erfundene Geschichten im Stile Harry Houdinis wie Kaninchen aus dem Hut zauberte. Doch um von Linken konstruierte und link aufbereitete Skandale zu suchen, müssen wir nur einen Blick in den heimischen Blätterwald werfen. In diesem sorgte ausgerechnet Bundeskanzler Sebastian Kurz für einen „Riesenskandal“, weil er es wagte, sich zu einem „unfassbaren Sager“ hinreißen zu lassen.

Keine Selbstverständlichkeiten für SPÖ

Angesprochen auf die österreichweite Regelung der Mindestsicherung und die Ankündigung der Stadt Wien, diese nicht umsetzen zu wollen, sagte Kurz doch tatsächlich: „Es kann nicht sein, dass immer weniger Menschen in der Früh aufstehen, um zur Arbeit zu gehen.“ Na bumm. Was eigentlich eine Selbstverständlichkeit darstellen sollte, wurde von den Schreiborganen der SPÖ sofort in eine links-linke Kampagne umgewandelt. Unter dem Titel #WienStehtAuf wurden im Internet Bilder vom fleißigen Wiener Straßenbahnfahrer und der motivierten Büroangestellten gepostet, die früh morgens freudestrahlend ihrer Tätigkeit nachgehen.

Linke Kampagnen nehmen Wahrheit nicht so genau

Der „Standard“ mag in seiner eigenen Online-Umfrage gar herausgefunden haben, dass die meisten Wiener zwischen sechs und sieben Uhr ihr „Betterl“ verlassen. Was alle linken Kampagnen gemein haben, ist die Tatsache, dass sie es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

Kurz will Ungleichheiten im System bekämpfen

Denn Kurz legte eindeutig dar, dass es ihm in erster Linie darum geht, die Ungleichheiten im System zu bekämpfen. Und warum ausgerechnet der Straßenbahnfahrer ein großes Problem damit haben soll, ob der geplanten Steuerreform künftig weniger Steuern auf seine harte Arbeit zahlen zu müssen, weil im Gegenzug weniger öffentliches Geld in Mindestsicherung und andere Sozialleistungen fließen wird, verstehe ich nicht ganz. Aber vielleicht muss man zur Beantwortung dieser Frage Herrn Relotius fragen. Oder doch Houdini…?

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