Fakt: Deutscher Journalist in Maduros Folterknast vergessen und verloren

Venezuela

Fakt: Deutscher Journalist in Maduros Folterknast vergessen und verloren

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Wie der sozialistische Präsident Venezuelas, Nicolás Maduro, mit Menschen umgeht, die nicht seiner Meinung sind, erfährt ein Deutscher momentan auf grausame Art und Weise am eigenen Leib.

Ein Kommentar von Christian Seibert

Der 32-jährige Journalist Billy Six wird seit dem 17. November 2018 im Geheimdienstgefängnis „El Helicoide“ in Caracas festgehalten. Six hielt sich zu Recherchezwecken in dem Land auf und gilt als Venezuela-Insider. Seine Erlebnisse hielt er auch mit einer Videokamera fest. Dabei filmte er lange Schlangen vor kleinen Supermärkten und ließ Venezolaner zu Wort kommen, die sich über die Politik des Präsidenten beschwerten.

Vorwurf der Spionage und Rebellion

Doch die Erkenntnisse seiner Reportagen schienen dem Regime nicht zu gefallen und so wurde der Journalist von einer Sondereinheit des Geheimdienstes festgenommen. Ihm werden unter anderem „Spionage“ und „Rebellion“ vorgeworfen. Es drohen bis zu 28 Jahre Haft! Ebenso skandalös wie das Vorgehen des sozialistischen Regimes ist das Schweigen des medialen Mainstreams.

Gefängnis verweigert jeglichen Kontakt

Während in der Vergangenheit stets massiver Druck ausgeübt wurde, wenn Journalisten (zumeist links-liberaler Gesinnung) irgendwo in der Welt inhaftiert wurden, lässt man den 32-jährigen Berliner buchstäblich in seinem Folterknast zurück. Auch die Rolle der deutschen Bundesregierung ist zweifelhaft. Zwar hieß es, die deutsche Botschaft in Caracas sei mit Six persönlich in Kontakt getreten, zuletzt wurde dies von Seiten der Gefängnisleitung jedoch wieder unterbunden.

Regierungssprecher hält sich zurück

Derweil übt sich Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert in Zurückhaltung. Der Grund hierfür liegt wohl darin, dass Six in der Vergangenheit für Medien wie die rechts-konservative „Junge Freiheit“ publizierte. Wie ich als Journalist des „Wochenblick“ weiß, ist es da mit dem Branding des „Rechtsextremismus“ nicht weit. Für Gutmenschen ist es wohl mit der Freiheit des Wortes nicht weit her, wenn es den „Richtigen“ trifft. Und da es sonst keiner tut, müssen Alternativmedien wie wir mit Vehemenz auf das Leid dieses Kollegen hinweisen. Bitte halte durch und bleib stark, lieber Billy Six!

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