Mega-Panne: Rote Bürgermeister in Wien & Berlin fallen auf Fake-Klitschko rein!

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Peinlich: Ludwig bemerkte den Fehler nicht einmal!

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Peinlich! Der rote Pannenbürgermeister der Donaumetropole ließ sich von einem leicht zu entlarvenden Fake-Anrufer über das Ohr hauen. Obwohl ihm hätte klar sein müssen, dass er nicht mit dem “echten” Amtskollegen in Kiew sprach, plauderte er aus dem Nähkästchen. Auf Twitter rühmte sich Michael Ludwig (SPÖ) dann sogar noch mit der vermeintlich staatsmännischen Aktion. Anders als andere Hauptstadt-Bürgermeister wurde er dabei nicht einmal misstrauisch. Hat ein solcher Politiker die Amtsgeschäfte einer Millionenstadt überhaupt im Griff?

Ludwig merkte nichts: Langer Plausch mit falschem Klitschko

Man mag es dem Wonneproppen im Wiener Rathaus ja nicht verdenken: Immerhin ringt er nach vier Jahren im Amt immer noch um eigenständiges Profil. Die Fußstapfen des langjährigen Landesvaters und leidenschaftlichen Spritzwein-Freundes Michael Häupl sind groß. Und plötzlich ergibt sich die Chance, sich und Wien als Nabel der Welt zu präsentieren. Dafür sogar strafte er das wohlgehegte Gerücht, wonach im Wiener Rathaus ab Dienstmittag nicht mehr gearbeitet würde, Lügen. Am Mittwoch setzte er sich in sein Büro – und die verhängnisvolle Pannen-Schaltung nahm ihren Lauf.

In einem Videotelefonat sprach er mit einer Person, die er für den Ex-Boxweltmeister und heutigen Kiewer Stadtchef hielt, über die Situation in der Ukraine. Zur Sprache kamen: Die Lage der Ukraine-Flüchtlinge, deren Integration in den Bildungs- und Arbeitsmarkt. Und natürlich bekundete er, welch verlässlicher Partner die Stadt Wien für die Ukraine und speziell Kiew darstelle. Skurriles Detail am Rande: In Wahrheit ist nicht die ukrainische Hauptstadt, sondern die russische Hauptstadt Moskau eine der Wiener Partnerstädte. Aber besondere Zeiten brauchen eben besondere Maßnahmen…

Anders als Ludwig: Giffey nach 30 Minuten misstrauisch

Aber die Chance mit den selbsternannten “Helden des Westens” zu sprechen, ist eben zu verlockend. Kreischten früher jugendliche Mädchen bei manchen Popstars, sind es nun Machtpolitiker bei Selenski und Klitschko. Ob Baerbock oder Nehammer: Alle wollen ihnen möglichst intensiv huldigen. Und so macht dieser Wunsch auch vor den Genossen nicht halt. Auch die Berliner Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) telefonierte nämlich mit dem “falschen” Klitschko. Laut der “Bild” handelt es sich um eine wohl mittels künstlicher Intelligenz manipulierte Videosequenz.

Im Gegensatz zu Ludwig bemerkte Giffey im Laufe des Gespräches immerhin, dass sie wohl nicht den richtigen Klitschko am Bildschirm hatte. Aber auch dort dauerte die Realisation etwa eine halbe Stunde. Fragen über die Erschleichung von Sozialleistungen und zur Hilfe bei der Ausrichtung einer Pride-Parade in Kiew ließen die Berliner Stadtchefin misstrauisch werden. Gegenüber Medien beteuert sie, keine Geheimnisse ausgeplaudert zu haben. Auch der Madrider Stadtchef José Luis Martinez-Almeida erhielt einen Fake-Videoanruf, brach dieses nach Misstrauen ebenfalls ab.

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Klitschko klärt auf: “Brauche keinen Übersetzer”

Dass Ludwig wiederum keinen Verdacht schöpfte, macht die Sache umso bedrohlicher. Denn offenbar war für die Videosequenz ein Übersetzer von Nöten. Der echte Klitschko braucht einen solchen nicht: Der spricht nämlich neben Ukrainisch und seiner Muttersprache Russisch auch fließend Deutsch und Englisch. Dies bestätigte der Kiewer Bürgermeister in einer Videobotschaft mittlerweile. Zahlreiche Wiener dürften sich nun zurecht fragen: Ist ihre Stadt bei einem derart achtlosen Bürgermeister wirklich in sicheren Händen?

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Heimische Medien trugen Ludwig-Narrativ in die Welt

Mindestens ebenso fragwürdig wie das arglose Auftreten Ludwigs ist allerdings auch die Rolle der österreichischen Mainstream-Medien. Ein Inseratenkaiser-Blatt trug die Kunde vom vermeintlich offiziellen Stadtgespräch noch am Mittwochabend in die Welt. Und als der Fake-Anruf bei Giffey am Freitagabend bekannt wurde, berichtete so manches Revolverblatt hämisch davon, dass diese “genarrt” worden wäre. Nachzuforschen, ob auch dem eigenen Hauptstadt-Bürgermeister ein solches handfestes “Hoppala” passierte, wäre eine Sache weniger Minuten gewesen…

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