Migrationskrise: Türkei spricht von getöteten Flüchtlingen

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Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu erhob via Twitter Vorwürfe

Migrationskrise: Türkei spricht von getöteten Flüchtlingen

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Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu griff am 2. März in einer Reihe von Twitter-Botschaften das griechische Nachbarland scharf an. Griechenland würde an der Grenze “skrupellos Flüchtlinge töten”.

Die Wortmeldung erfolgte auf eine mahnende Botschaft des deutschen Außenministers Maas, der in Richtung der Türkei meinte: “Wir können nicht zulassen, dass sie [Anm.: die Flüchtlinge] zum geopolitischen Spielball werden.” Mevlüt Çavuşoğlu antwortete darauf, er würde diese “mahnenden Worte gerne glauben”, Maas möge aber auch seine “griechischen Freunde” ansprechen. “Die töten gerade an ihrer Grenze skrupellos Flüchtlinge”, so Çavuşoğlu.

“Fake News” und “Propaganda” aus der Türkei

In Griechenland werden diese Vorwürfe mit großem Ärger wahrgenommen. Das deutschsprachige griechische Medium “griechenland.net” berichtete, dass Regierungssprecher Stelios Petsas die Behauptungen mit Nachdruck zurückwies. Solche Aussagen wären Fake News und türkische Propaganda. “Es wurden keine Schüsse am griechischen Grenzzaun zur Türkei gegen Personen abgefeuert, die versucht haben, illegal Griechenland zu betreten”, so Petsas.

“Wir werden unsere Grenze beschützen”

Die griechische Tageszeitung Ta Nea berichtete unterdessen, dass die griechischen Grenzschutzeinheiten 24.203 Migranten von der illegalen Einreise nach Griechenland abgehalten haben. Dabei wurden auch 183 Personen festgenommen. Regierungssprecher Petsas stellte klar: “Wir werden unsere Grenze beschützen. Die Grenze Europas. Punkt.”

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