“Mindestrentenerhöhung”: Lockmittel fürs Stimmvieh

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“Mindestrentenerhöhung”: Lockmittel fürs Stimmvieh

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Sind die Österreicher wirklich so dumm, wie die Regierung glaubt oder wird ihr Volk das Spiel noch rechtzeitig durchschauen? Exakt eine Woche vor der Wahl lassen Kanzler Kurz und Vizekanzler Kogler von ihrem kleinformatigen Sprachrohr verkünden: „Drei Prozent mehr für Bezieher kleiner Pensionen.“

Ein Kommentar von Kurt Guggenbichler

Da schau her! Nachdem sie sich um die Befindlichkeit ihrer Bürger bislang nur insofern gekümmert haben, als sie trachteten, alle durchimpfen zu lassen, sorgen sie sich plötzlich um die Mindestrentenempfänger. Vor den Urnengängen erinnern sich Kurz & Co. plötzlich daran, dass man auch etwas für die Pensionisten tun müsse, zumal diese wie alle Österreicher die stärkste Teuerungsrate seit elf Jahren durchleben. Doch dem von Empathie befreiten Kanzler geht es gar nicht um wirkliche Hilfe, sondern wieder nur um einen Show-Effekt.

Erhöhung nur Wahlkampfschmäh

Das zeigt die Tatsache, dass die verlautbarte Erhöhung von 1,8 Prozent nur eine Inflationsanpassung und von daher viel zu wenig ist, weshalb diese nicht nur an den Seniorenvertretern vorbei beschlossen wurde, sondern auch am Sozialminister. Minister haben in der „Alleinregierung Kurz“ ohnehin nicht viel zu sagen und auch nicht die Bürger dieses Landes, die für den Obertürkisen nur das Stimmvieh zu seiner Machterhaltung sind.

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