Nach Alkohol-Therapie: Sargnagel tourt durch „Naziland“ Österreich

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Mit Aron Rosenfeld

Nach Alkohol-Therapie: Sargnagel tourt durch „Naziland“ Österreich

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Einige finden, sie sei eine formbewusste fesche Frau, manche Männer mögen sie nicht: Die heftig umstrittene Autorin Stefanie Sargnagel sorgte in den vergangenen Jahren immer wieder für Wirbel. So reiste sie auf Steuerzahler-Kosten mitunter bekifft durch Marokko und erklärte freimütig, mit einer Freundin dort Babykatzen getreten zu haben (“Wochenblick” berichtete). Für die Opfer der Kölner Horror-Silvester-Nacht hatte sie Spott übrig. Jetzt veröffentlichte sie in der Online-Ausgabe der umstrittenen “Standard”-Zeitung einen ersten Reisebericht ihrer neuen Österreich-Tour.

Dabei ist sie zusammen mit ihrem alten Freund Aron Rosenfeld unterwegs. Es handelt sich dabei nicht um “das erste Mal” einer gemeinsamen längeren Reise. Pikant: Sargnagel schreibt im Zusammenhang mit Österreich von “Naziland”, will so offenbar ihrem Ärger über die Unmutsbekundungen einfacher Österreicher gegenüber ihrer Person Luft machen.

Österreicher “chauvinistisches Bauernvolk”

“Nach vielen Jahren Pause begeben wir uns also wieder auf Tour. Zum ersten Mal wollen wir unsere eigene Heimat, Naziland, bereisen”, schreibt Sargnagel in einem beim “Standard” veröffentlichten Reisebericht. Es handele sich bei den Österreichern um “ein chauvinistisches, chronisch untersetztes, vogelnasiges Bauernvolk”, betont Sargnagel, die mit bürgerlichen Namen und ohne Pseudonym Stefanie Sprengnagel heißt, dort.

Zudem berichtet die umstrittene Autorin, mit Rosenfeld Sauersuppe in einem tschechischen Ort namens Ungarisch Hradisch (Uherské Hradiste) gespeist zu haben. “Beim Ankommen sitzen viele alte Tschechen bei Bier und Schnaps im Bahnhofsbeisl, ein lustiges Volk”, freut sich Sargnagel, die sich zuletzt eingestand, eine Alkohol-Therapie zu absolvieren und zugleich Obfrau der feministischen Burschenschaft Hysteria ist.

Kritiker posten bei Sargnagel auf Facebook

Fans sowie Kritiker kommentieren ihren aktuellen Facebook-Post zur Österreich-Reise, lassen sich nicht den Mund verbieten:

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Auf langem Besen geritten

Im laut Eigenangaben “locker flockig in 30 minuten runtergetippten” (sic!) Reisebericht erwähnt Sargnagel auch vorherige Touren durch das arme Albanien, die urige Ukraine und das gourmetfreudige Großbritannien. Auf ihrer aktuellen Reise interessiert sie sich vor allem für die Geschichte der Gegend, besucht werden unter anderem eine Synagoge und ein jüdischer Friedhof.

Doch Sargnagel berichtet auch stolz, sich auf einen laut beigestelltem Bild recht langen Besen gesetzt zu haben. „Auf dem Weg treffen wir einen alten Mann, der beginnt, Besen aus seinem Haus zu räumen, um sie uns zu zeigen. Ein Besenverkäufer? Nein! Auf die Besen hat er Sitze, Scheinwerfer, Propeller und Rückspiegel montiert, die er uns Tschechisch schnatternd und lachend präsentiert. Wir verstehen, dass wir uns draufsetzen sollen. Dann lacht er laut“, schreibt Sargnagel.

“Literarischer Sargnagel”

Die Reaktionen der “Standard”-Leser fallen indes gemischt aus. Während einige ihr bezüglich ihrer Benennung Österreichs als “Naziland” unverblümt Recht geben, üben andere harsche Kritik. Viele finden die Benennung ihrer Heimat Österreich als “Naziland” schlicht geschmacklos und unverschämt:

Fotos: Screenshots derstandard.at

 

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