Neuer Eklat um Kanzler Kern: Wahlkampfchef tritt zurück

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Skandale am laufenden Band aus der SPÖ

Neuer Eklat um Kanzler Kern: Wahlkampfchef tritt zurück

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Nach neuen Enthüllungen rund um die Schmutzkübelkampagnen gegen Sebastian Kurz ist Georg Niedermühlbichler, Wahlkampfchef von Christain Kern, zurückgetreten.

SPÖ steckt hinter Anti-Kurz-Seiten

Das Magazin “Profil” deckte jetzt auf, was schon lange als Gerücht die Runde machte. Hinter der Schmutzkübel-Kampagnenseite “Die Wahrheit über Sebastian Kurz” steht tatsächlich das Wahlhkampfteam von Christan Kern. Initiiert hat dieses Projekt der bereits gefeuerte und wegen Korruptionsvorwürfen zwischenzeitlich inhaftierte, israelische SPÖ-Wahlkampfberater Tal Silberstein. Er wollte mit dem Projekt wohl zwei politische FLiegen mit einer Klappe schlagen. Sowohl dem ÖVP-Spitzenkandidaten mit dem “Dirty Campaigning” schaden, als auch der seite einen FPÖ-Anstrich zu verleiehn um die Verantwortung für die schmutzigen Taktiken den Freiheitlichen in die Schuhe zu schieben.

Auch NEOS sind verwickelt

Dieser Schuss ging in den Ofen – der Skandal wurde kurz vor der Wahl aufgedeckt und ist nun ein weiteres Hindernis in dem mittelmäßig dahinplätschernden Kanzler-Wahlkampf.

Auch die Neos, die sich ja stets um einen “neuen Polit-Stil” bemühen sind anscheinend in die Causa verwickelt. So wurde die Zusammenarbeit mit dem PR-Berater Peter Puller beendet, der ebenfalls von Silberstein angeheuert wurde.

Niedermühlbichler behauptet von nichts zu wissen

Die Verantwortung für die Kampagnen hat die SPÖ stets von sich gewiesen, die ÖVP hatte sie dennoch im Verdacht – berechtigterweise. Von der Vorgehensweise hat Niedermühlbichler, laut eigener Aussage, nichts gewusst, trat aber zurück nachdem er davon erfuhr. „Ich bin enttäuscht, auf welche Art und Weise im Verantwortungsbereich von Bundeskanzler Kern Wahlkampf betrieben wird“, kommentierte FPÖ-Vizeparteichef Norbert Hofer den Skandal.

Kern mit dubioser israelischer Firma verbandelt

Neben dem Schmutzkübelskandal kommt Christian Kern noch weiter unter Druck. Denn wie nun enthüllt wurde hält der Kanzler auch Anteile an der Umstrittenen israelischen Energie-Firma “Foresight”, die seine Frau als Geschäftsführerin leitet. Diese steht im Kreuzfeuer der Kritik, da an dieser Firma auch der Multimillionär Avraham Nanikashvili beteiligt sein soll. Er steht in Israel gerade unter Anklage weil er den Israelischen Energieminister mit 400.000 Euro bestochen habe.

Kickl forder Rücktritt

Der FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl fordert nun Christian Kern direkt zum Rücktritt auf. In einer Aussendung Kickls heißt es, er sei zu einer “unerträglichen Belastung für die Republik geworden. Derjenige, der noch gestern bei seinen Amtskollegen gegen die FPÖ polemisierte und angeblich Schaden von Österreich abwenden wollte, hat durch seine Kontakte zu Silberstein und Nanikashvili das Ansehen der Republik Österreich massiv beschädigt und dem Staat enormen Schaden zugefügt. Sein Rücktritt noch vor der Wahl ist unausweichlich”

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