Neuwahl-Panik wegen neuer Asyl-Welle

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Neuwahl-Panik wegen neuer Asyl-Welle

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Mindestens 300.000 Afrikaner warten derzeit in Libyen auf besseres Wetter um zu uns zu kommen. Die Regierung wird jetzt nervös, will noch vor der Asyl-Welle Neuwahlen durchziehen.

Kommentar von Norbert Geroldinger

Warum redet die Regierung völlig unlogisch plötzlich von Neuwahlen? Warum klammern sich Kanzler und Vizekanzler, Minister und Abgeordnete nicht weiter an ihre gut bezahlten Posten? Sie hätten zumindest noch 1,5 Jahre ein sicheres Gehalt. Alle Umfragen prophezeien ja eine Wahlniederlage für SPÖ und ÖVP!

„Flüchtlingschaos könnte Populisten in die Hände spielen“

Martin Trauth, Korrespondent der französischen Nachrichtenagentur AFP, berichtet unter Berufung auf EU-Diplomaten, dass „derzeit 300.000 bis 350.000 Flüchtlinge in Libyen auf besseres Wetter und die Überfahrt nach Europa warten.“ Das berichtet kein Rechtspopulist oder Verschwörungstheoretiker, sondern ein Mann, der normalerweise für ORF, die Wiener Zeitung oder n-tv Berichte liefert. Wie viele kommen bis 2018 und wie werden ÖVP und SPÖ dann abschneiden? Das sind die Gedanken, die unsere Regierungsparteien derzeit quälen dürften. Daher die krampfhafte Überlegung, jetzt doch Neuwahlen zu veranlassen.

„EU-Ratsvorsitz warnt vor ‚nie dagewesenen’ Flüchtlingszahlen“

Die EU wolle, so berichtet Trauth, die Libyen-Route notfalls mit „unkonventionellen Mitteln“ dichtmachen. Ein neues Flüchtlingschaos in Europa könnte Populisten und Radikalen in die Hände spielen, warnt der AFP-Korrespondent. Im EU-nahen Blog EurActiv.de warnt Martin Trauth vor einer nie dagewesenen Asyl-Welle: „Für viele in der EU ist es eine trügerische Ruhe: Nach den Rekordzahlen vom vergangenen Jahr kommen derzeit kaum Flüchtlinge in Italien an. Nach dem Winter wird sich das schnell ändern, dann werden in Libyen wieder Tausende in Boote steigen. Der maltesische EU-Ratsvorsitz warnt bereits vor ‚nie dagewesenen’ Flüchtlingszahlen.“

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