No Fake: Die Liste zum Einreise-Stopp stammt von Obama!

Werbung

Werbung

No Fake: Die Liste zum Einreise-Stopp stammt von Obama!

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Werbung

„USA unzensiert!“ So lautet die neue Serie, mit der wir hier auf www.wochenblick.at regelmäßig über Ereignisse in den USA berichten werden. Und zwar aus einem anderen Blickwinkel. Denn die meisten Medien schreiben von den „New York Times“ oder der „Washington Post“ ab, was langweilig ist – wir werden einen alternativen Blick auf die tatsächlichen Fakten werfen. Zum Auftakt: Warum verschweigen die meisten Medienberichte, dass die Liste islamischer Staaten eigentlich von Barack Obama kommt?

Donald Trump fackelt nicht lange und tut das, was sich europäische Regierungen nicht trauen: Er verabschiedete Not-Erlässe, die das Einwanderungs-Chaos ordnen helfen sollen. Der erste Streich: Für 90 Tage dürfen Bürger aus dem Iran, dem Irak, dem Jemen, Libyen, Somalia, dem Sudan und Syrien nicht in die USA einreisen. Diese Regel gilt auch für die Inhaber von Visa oder von dauerhaften Aufenthaltsberechtigungen (Green Cards).

Obama erstellte Liste der „gefährlichen Länder“

Hat Trump und seine Berater die Liste einfach so aus dem Ärmel geschüttelt? Handelt es sich gar um böse Willkür? Das müsste man glauben, verlässt man sich auf die meisten Medienberichte. Die Liste der sanktionierten Länder wurde aber unter dem vorigen Präsidenten zusammengestellt. Die Regierung-Obama erstellte also jene Liste, die jetzt zum Einsatz kommt! Im Februar 2016 verfügte das „Ministerium für Heimatschutz“ die Aufhebung der Visafreiheit, die nach dem 1. März 2011 „den Irak, Syrien, den Iran, den Sudan, Libyen, Somalia oder den Jemen“ besucht hatten. Damit definierte auch die Obama-Regierung diese Länder als Gefahrenherde und mögliche Ausgangspunkte für terroristische Anschläge.

Obama stoppte 2011 Asyl-Anträge aus dem Irak

Unter Ex-Präsident Obama hat das US-Außenministerium 2011 die Bearbeitung von Asylanträgen aus dem Irak für sechs Monate eingestellt. Ein ganzes halbes Jahr wurde kein einziger Antrag bearbeitet! Die Medien vereinbarten Stillschweigen und zwei Jahre später, 2013, „sickerte“ gut dosiert die Wahrheit durch. Eine mediale oder politische Debatte blieb aus, die Zeit heilt alle Wunden.

Medien heulen, Merkel und Kurz protestieren

Während 2011 der Aufschrei ausblieb, weil Obama alle Asyl-Anträge aus dem Irak einfach stoppte, sieht es heute anders aus. Die Medien feuern aus allen Rohren. Laut Kronen-Zeitung gab es „weltweite Schockwellen“.

Österreichs Außenminister Sebastian Kurz protestierte empört: „Ich verurteile diesen generellen Einreisestopp der USA.“ Religionsgemeinschaften und ganze Staaten dürften nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Er sei deshalb bereits mit der US-Botschaft in Wien in Kontakt. Die deutsche Kanzlerin reagierte sinngemäß und protestierte ebenso entschlossen gegen den „pauschalen Einreisestopp“. Ob Trump oder seinem Berater Stephan Bannon deshalb schon die Knie schlottern, war zu Redaktionsschluss nicht bekannt.

++++

Der Artikel hat für Sie wichtige Neuigkeiten enthalten? Sie wollen kritischen Journalismus unterstützen?
Dann tun Sie das mit einem ABONNEMENT unserer Wochenzeitung!

Aktuelle Ausgabe: Wehmütiger Welser Stadtstreifzug

No Fake: Die Liste zum Einreise-Stopp stammt von Obama! TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Share on email
Email
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel
vor 8 Stunden, 25 Minuten
vor 8 Stunden, 34 Minuten